Elektrogeräte : Staubsauger : Akku-Staubsauger Test

Akku-Staubsauger Test

Wer ist Sieger im Akku-Staubsauger Test? Jetzt im aktuellen Vergleich entdecken: Saugleistung, Gewicht, Akkulaufzeit und mehr auf einen Blick. Mit Preisvergleich für alle, die ihren Akku-Staubsauger günstig kaufen möchten. Unser Ranking:

Akku-Staubsauger

Bosch
Athlet Ultimate

Dyson
V10 Absolute

Dyson
V8 Absolute

AEG
AG35 Power

Philips
FC6148/01 Eco

Bosch Athlet Ultimate

Dyson V10 Absolute

Dyson V8 Absolute (2018)

AEG AG35 Power

Philips FC6148/01 Eco

Laufzeit (max.)

60 min

60 min

40 min

35 min

9 min

Ladezeit

360 min

210 min

300 min

210 min

480 min

Staubbox

0.9 l

0.76 l

0.55 l

0.5 l

0.5 l

Gewicht

3.7 kg

2.7 kg

2.63 kg

2.5 kg

0.8 kg

Besonderheit

"befriedigend (2,7)" bei Stiftung Warentest 02/2018

"befriedigend (3,1)" bei Stiftung Warentest 02/2018

Angebote ab

349,00 €

519,00 €

388,00 €

189,00 €

63,88 €

Kabellose Handstaubsauger im Vergleich

Akku-Staubsauger können viele Vorteile bieten: handlich, leicht, flexibel nutzbar sollen sie sein. Aber welche haben im Test tatschlich überzeugt? Von der Bedienung bis zur Saugkraft zählen diverse Eigenschaften. Wie lang kann man saugen, ohne an die Ladestation zu müssen? Ist das Staubrückhaltevermögen sehr gut? Wie viel Leistung bietet das Gerät? In unserem Vergleich finden Sie die wichtigsten Daten auf einen Blick. Dafür haben wir Testsieger und Bestseller der Akku-Handstaubsauger für Sie zusammengestellt.

Warum ein Akkusauger? Vorteile im Überblick

Boden- und Handstaubsauger mit Akku sind immer beliebter. Warum, das wird bei einem schnellen Blick auf ihre prinzipiellen Vorteile deutlich.

  • Praktisch und spontan: Mit einem Akkusager kann man kabellos Dreck beseitigen, z.B. auf dem Boden, auf Polstermöbieln oder auf dem Tisch. Für punktuellen Schmutz sind vor allem Handstaubsauger ideal.
  • Der Aktionsradius ist im Prinzip unendlich groß, da man während der Akkulaufzeit nicht an einen Stromanschluss gebunden ist. So kann man ihn überall in Wohnung, Haus, Garten oder Garage einsetzen.
  • Die besten Akku-Staubsauger bieten neben guter Saugwirkung auch flexible Aufsätze. Beispielsweise einen Saugschlauch, einen Tragegurt oder Fugendüsen, um Nischen zu reinigen.
  • Wer sein Auto saugen will, kann ebenfalls einen Akkusauger nutzen. Vor allem kompakte Handgeräte mit ausziehbaren Düsen kommen gut in Fußraum und Sitzwinkel.
  • Laufende Kosten für den Nachkauf von Staubbeuteln entfallen in der Regel. Denn die meisten Geräte sammeln den Schmutz beutellos.

Akkusauger: Aktuelle Testsieger

Einen aktuellen, allseits anerkannten Akkusauger Test sucht man oft vergeblich. Stiftung Warentest hat diese Bauart aber erst 2018 ausführlich geprüft. 10 Akkusauger traten im Februar-Heft an.

Das Ergebnis war sehr deutlich – und auch erschreckend. Denn nur 2 von 10 Saugern erhielten eine akzeptable Note, allerdings lagen sie für ein „sehr gut“ außer Reichweite. Und der Rest kommt, gemessen an den Noten im Testmagazin, nicht wirklich für den Kauf in Frage.

Als Testsieger erzielte der Bosch Athlet Ultimate BBH73260K in Heft o2/2018 nur die Note „befriedigend (2,7)“. Damit fiel die Bewertung deutlich schlechter aus als die der besten Bodenstaubsauger mit Kabel.

Zugleich war der Bosch Sauger wesentlich besser als alle anderen Akkumodelle im Test: Auf Platz 2 erzielte der Dyson V8 Absolute mit 0,4 Notenpunkten Abstand immerhin noch ein „befriedigend (3,1)“. Alle anderen Geräte wurden jedoch mit „mangelhaft (4,8)“ oder schlechter benotet.

Akku-Staubsauger Test: Disziplinen im Überblick

Für die Gesamtnote fließen Ergebnisse aus mehreren Disziplinen zusammen. Diese setzen sich wiederum aus teils etlichen Einzelwertungen zusammen. Diese sind:

  1. Saugen (inklusive Tierhaaraufnahme)
  2. Akku (Ladezeit, Laufzeit, Akkuwechsel)
  3. Handhabung (Anleitung, Handlichkeit, Entleeren)
  4. Umwelt (inklusive Staubrückhaltevermögen)
  5. Haltbarkeit (Dauerprüfung)
  6. Sicherheit (gemäß gesetzlicher Anforderungen)

Saugleistung auf dem Boden: Schwierige Testergebnisse

Wenn ein Akkusauger den Kabel-Bodensauger ersetzen soll, muss man seine Reinigungsleistung auch nach denselben Kriterien bewerten, wie sie für die herkömmlichen Staubsauger gelten. In diesem direkten Vergleich zeigen sich jedoch immer noch viele Schwachstellen der batteriebetriebenen Modelle.

Wenn es ums Reinigen geht, nehmen die meisten Akku-Staubsauger viel zu wenig Schmutz auf. Stiftung Warentest hat 2018 bei fast allen Geräten die zu schwache Saugwirkung kritisiert. Um diese zu prüfen, hatten die Prüfer standardisiert Schmutz auf festgelegten Untergründen verteilt. Dadurch ließen sich die Ergebnise aussagekräftig vergleichen.

Sowohl auf Teppichboden als auch Hartboden erzielte nur der Testsieger jeweils ein gutes Ergebnis. Bei Tierhaaren erreichte er zusammen mit dem Dyson Akkusauger ein „gut“. Lediglich bei Grobgut wie z.B. Reis waren neben diesen beiden noch zwei weitere Geräte „gut“. Diese lagen aber mit einer Gesamtnote von „4,8“ bzw. „5,0“ abgeschlagen hinten.

Der Akku: Schwachstelle im Handstaubsauger Test

Meist sehr kurz: Akkulaufzeiten

Die meisten Akkusauger bieten mehrere Saugstufen. Fast alle haben zumindest eine Normal- und eine Turbo-Einstellung. Dabei gilt die Herstellerangabe zur Laufzeit des Akkus immer nur für die sparsamte Stufe. Leider ist die Saugwirkung der Turbo-Einstellung im Schnitt deutlich besser, aber der Akku auch schneller leer. Beispiel Dyson V10 Absolute: Im Turbo-Modus geht dem Gerät nach ca. 7 Minuten der Saft aus. Der Hersteller gibt jedoch bis zu 60 Minuten in der Stufe „Normal“ an.

Dauert deutlich länger: Akku aufladen

Die Ladezeit lag im Akku-Staubsauger Test teils um ein Vielfaches über der Nutzungsdauer. Das zeigen die einzelnen Tests – und selbst die Hersteller geben entsprechende Hinweise. Schön ist es dann, wenn der Ladestand zumindest gut sichtbar ist. Dafür kommen bei guten Akku-Saugern LEDs zum Einsatz. Für ein „sehr gut“ ist ein möglichst kurzer Ladevorgang ebenso hilfreich wie eine gut erkennbare Ladekontrolle und eine einfache Entnahme aus der Ladestation.

Staubsauger-Akku
Typen im Überblick

Es gibt derzeit mehrere häufig verbaute Akkutypen. Zum Einsatz kommen meist entweder Lithium-Ionen-Technologie („Li-Ion“) oder Nickel-Metallhybrid-Akkus („NiMH“).

  • Lithium-Ionen Akku (häufig abgekürzt als Li-Ionen Akku). Sie vermeiden den sogenannten Memory-Effekt. Man kann sie also jederzeit nachladen, ohne die nutzbare Akku-Kapazität zu verringern.
  • Metallhybrid-Akkus sind oft Nickel-Cobalt-Aluminium, Nickel-Mangan-Cobalt oder Nicel-Cadmium Akkus. Einige bieten einen besonders gleichmäßigen Leistungsabruf.

Handsauger mit Akku: meist ohne Beutel

In der Regel verzichten Akku-Handstaubsauger auf einen Staubbeutel. Der eingesogene Schmutz landet bei den meisten Akkustaubsaugern in einer Staubbox. Meist ist sie transparent, damit man den Füllstand auch ohne Öffnen erkennen kann. Laufende Kosten für den Beutelkauf entfallen dabei. Allerdings fehlt meist auch die aufwendige Zyklon-Technologie kabelgebundener Bodensauger. Immerhin bieten einige Hersteller wie Dyson Zyklon-Akkusauger auch in den handgehaltenen Klassen an.

Staubbox
Probleme für Allergiker
  • Die Box sollte durch ein Filtersystem ergänzt sein, damit Staub und Partikel möglichst komplett im Gerät verbleiben und nicht wieder in die Zimmerluft gelangen. Ein HEPA Filter für Allergiker ist allerdings die große Ausnahme.
  • Eine staubfreie Entleerung? Fehlanzeige. Es staubte bei den beutellosen Saugern in einem Test des Magazins Saldo von 2013 sogar sehr. Bis zu 13,5 mg Staub pro Kubikmeter Luft wurden je nach Modell gemessen.

Besondere Bauarten

„All-in-One“: Kombi-Sauger

Einzelne Akku-Bodenstaubsauger verfügen über einen abnehmbaren Handsauger. Dadurch kann man sie mit ein paar Griffen umfunktionieren. Motor und Saugeinheit lassen sich aus dem Komplettgerät herauslösen und besitzen einen integrierten Griff und Düse. Schon hat man einen Akku-Handsauger zur Stelle.

Autostaubsauger für 12 Volt

Für die Auto-Innenreinigung sind Akku-Handstaubsauger ein echter Tipp. Allerdings gibt es inzwischen auch spezielle Autosauger für das 12-Volt-Bordnetz des Wagen. Diese schließt man z.B. über den Zigarettenanzünder oder die Bordsteckdose an. Vor- und Nachteile für die PKW-Innenreinigung schildern wir hier demnächst.

Zubehör – serienmäßig und optional

Egal ob Fugendüse oder Bürste: Mit einem Akkusauger benötigt man je nach Situation bestimmte Spezialaufsätze für Ritzen, Stoffe und anderes. Aber im Lieferumfang ist dieses Extra nicht unbedingt enthalten. Deshalb nennen wir das Zubehör, das Hersteller einem konkreten Modell serienmäßig beilegen. Falls Ihnen dabei etwas fehlt, können Sie schon vor dem Kauf online prüfen, ob der jeweilige Hersteller separat passendes Originalzubehör anbietet – und was dieses kosten würde.

Beliebte Marken

Es soll ein kabelloser Staubsauger sein – aber es kommt auf eine bekannte Marke an? Folgende Hersteller sind schon lange am Markt und haben zumeist schon in diversen Akkusauger Tests teilgenommen.

  • AEG
  • Bosch
  • Dirt Devil
  • Dyson
  • Grundig
  • Philips
Preise

Was darf ein Akku-Staubsauger kosten?

Im Test lagen die besten Akku-Staubsauger auch preislich weit oben. Der Sieger und Zweite waren zudem leider die teuersten Modell im Akku-Staubsauger Vergleich. Ihr Preis lag zum Test-Zeitpunkt im Schnitt beim 4- bis 5-fachen der günstigen Geräte. Wer hohe Anforderungen stellt, sollte ganz grob mit einem Preis von ca. 400 bis 500 Euro kalkulieren. Modelle mit schwacher Benotung kosten dagegen meist zwischen 100 und 200 Euro. Unser Service für Sie: Wir prüfen die Preise in diversen Online-Shops und zeigen diese auf den einzelnen Produktseiten im Vergleich an.

Fazit: Akkusauger – ja oder nein?

Akkusauger sind in der Saugwirkung deutlich schwächer als klassische Staubsauger mit Stromkabel. Für eine gründliche Teppichreinigung oder die Reinigung großer Flächen sind die meisten Batteriemodelle daher eher keine Alternative.

Zum spontanen Wegsaugen von Grobgut wie Krümeln oder Tierhaaren und für den flexiblen Einsatz an unterschiedlichsten Orten sind zumindest die besten Akkusauger aber eine gute Wahl.