Vorwerk VG100

Der Kobold VG100 von Vorwerk ist ein Fenstersauger im Luxus-Segment. Anders als die meisten Fensterreiniger saugt er befeuchtete Glasflächen nicht nur ab. Stattdessen übernimmt er Befeuchten, Reinigen und Absaugen auf einmal. Außerdem wird er quer gehalten. Damit soll er die normale Arbeitszeit halbieren. In unserem Einzeltest hat uns der VG100 überzeugt, das ETM Testmagazin sagte schon in Ausgabe 05/2014: „gut (89,6%)“. Allerdings ist die Bedienung aufwändiger als bei den klassichen Modellen und man braucht mehr Übung, um Wischfläche und Abziehkante sauber zu führen.

Vorwerk VG100: Preise im Vergleich

Vorwerk Kobold VG100 Fenstersauger
Anbieter Preis Werbung
Vorwerk 249,00 €
Amazon 250,00 €
Vorteile

    • Wischen und abziehen in Einem
    • Gründliche Reinigung mit Microfaser

Nachteile

    • Hoher Preis

Eigenschaften
  • 40 min
  • 990 g
  • 0,08 l

Ausstattung

Beim Auspacken stellt sich heraus, dass man mit dem Vorwerk VG100 direkt startklar ist, der Lieferumfang ist sehr gut. Hier eine Übersicht inklusive Zubehör.

  • 1x Fenstersauger & -reiniger Vorwerk Kobold VG100
  • 1x Ladegerät
  • 1x Abstellschale „VG100“
  • 1x Reinigungs-Konzentrat „GC100“
  • 2x Mikrofaser-Reinigungstuch „MF100“, bei bis zu 60° ohne Weichspüler waschmaschinengeeignet

Handhabung Vorwerk Kobold VG100

Mit dem VG100 erledigt man die drei Haupt-Arbeitsschritte beim Fensterputzen quasi gleichzeitig. In einem Zug befeuchtet das Gerät glatte Flächen mit dem Mikrofasertuch und saugt das Schmutzwasser direkt auf. Allerdings sind die Vorarbeiten etwas umständlich, bis man startklar ist. So funktioniert es Schritt für Schritt:

  1. Tank herausnehmen und befüllen: Leitungswasser und etwas Reinigungskonzentrat hineingeben. Füllt man den Frischwassertank komplett, reicht das für etwa 20 m² Fensterfläche. Ebensogroß ist der Schmutzwassertank, um das abgesaugte Wasser aufzunehmen.
  2. Tank ins Gerät einsetzen, am Fenster ansetzen und Knopf drücken. Danach zieht man das Gerät über die Glasfläche. Die richtige Geschwindigkeit und den passenden Druck findet man schnell heraus.
  3. Das Mikrofasertuch befeuchtet die Scheibe mit Reiniger aus, nimmt Schmutzpartikel auf – und diese werden mit dem Schmutzwasser direkt in den Brauchwassertank gesaugt.
  4. Tank leeren, Mikrofasertuch waschen und Akku aufladen.
Der Vorwerk Kobold VG100 leistet die gesamte Arbeit beim Fensterputzen in einem Durchgang. Im Vergleich zur normalem Handhabung erledigt er die Befeuchtung der Scheibe mit Reinigungskonzentrat direkt mit. Nahezu gleichzeitig saugt er das Schmutzwasser wieder auf. So bleibt kaum Zeit für Schlieren, selbst bei Sonnenlicht. Obwohl er fast genau 1 kg wiegt, fällt das Gewicht nicht auf, da man ihn gegen die Scheibe drückt und nicht freihändig halten muss.

Verbrauch und Ausdauer

Sowohl der Verbrauch an Akkuladung als auch an Reinigungsflüssigkeit ist gut. Als Akkusauger ist er zwar auch ohne Kabelanschluss sofort startklar.

Kobold VG100 Akku LED
Die LED Anzeige informiert beim Kobold VG100 über Akkustand und Bereitschaft. Eine Besonderheit im Vergleich zu anderen Modellen im Test.

Zu den Leistungswerten: Mit 30 Watt steht reichlich Power zur Verfügung, die für ca. 30 Minuten verfügbar ist. Eine LED-Anzeige informiert dabei über den aktuellen Status des Li-Ionen-Akkus.

Die im Preis enthaltene Flasche mit Reinigunsflüssigkeit hält lange vor. Man benötigt für 10 m² in etwa 40 ml Wasser und 2,5 ml Konzentrat. So kann man diese Fläche zig-mal reinigen, bis das Konzentrat aufgebraucht ist.

Kobold VG100 im Test

Durch die kurze Zeit zwischen Befeuchten und Absaugen ist die Reinigung auch bei Sonnenschein so schnell, dass man Schlieren vermeiden kann. Im Vergleich von ETM Testmagazin 05/2014 erhielt das Modell übrigens die Gesamtnote „gut (89,6%)“.

Das Gerät wiegt weniger als 1 kg und ist damit gut zu handhaben. Der hohe Preis ist insofern nachvollziehbar, als dieser Fenstersauger die komplette Arbeit erledigt: Man muss anders als bei einfacheren Modellen im Test nicht vorher feucht über die Scheiben wischen. Außerdem hält der Akku angenehm lang. Hinzu kommt die Vorwerk-Qualität bei Verarbeitung und Material. Ob man so tief in die Tasche greifen will, muss man individuell entscheiden.