Elektrogeräte : Waschmaschinen

Waschmaschinen

Wer hat im Waschmaschinen Test am besten abgeschnitten – und welche Modelle sind aktuelle Bestseller? Jetzt entdecken:

  • Aktuelle Testsieger von Stiftung Warentest
  • Beliebteste Waschmaschinen im Online-Handel
  • Wichtigste Eigenschaften wie Schleuderzahl und Füllmenge auf einen Blick
  • Tipp für wenig Wäsche oder zum Campen: Mini-Waschmaschinen

Waschmaschinen Test: Modelle im Vergleich

Platz12345
Waschmaschinen Test: Miele WKF 311 WPSWaschmaschinen Test: Siemens WM14G491Waschmaschinen Test: Bosch WAW28570Waschmaschinen Test: Miele WMF111WPSWaschmaschinen Test: Bosch WAW32541
WaschmaschineMiele
WKF 311 WPS
Siemens
WM14G491
Bosch
WAW28570
Miele
WMF111 WPS
Bosch
WAW32541
Testsieger bei Stiftung Warentest"gut (1,6)"
(11/2018)
"gut (1,6)"
(11/2018)
"gut (1,6)"
(10/2017)
"gut (1,6)"
(11/2016)
"gut (1,6)"
(11/2016)
Waschwirkung
Schleuderzahl 1400 U/min1360 U/min1360 U/min1600 U/min1550 U/min
Füllmenge max.8 kg8 kg8 kg8 kg8 kg
Restfeuchte48 %53 %53 %44 %44 %
Handhabung
Programme121311148
Umwelt
EnergieeffizienzA+++A+++A+++A+++A+++
Lautstärke
(Waschen/Schleudern)
45 / 67 dB48 / 71 dB47 / 71 dB45 / 68 dB47 / 73 dB
Online Preis
Kaufen ab1.059,00 €579,00 €559,00 €556,00 €

Waschmaschinen Testsieger

Testsieger von Stiftung Warentest gelten bei vielen als die aktuelle Nummer 1 im Vergleich. Deshalb sind die am besten bewerteten Modelle besonders interessant, wenn die alte Waschmaschine kaputt ist. Übrigens haben in den letzten Jahren des Öfteren Bosch Waschmaschinen Platz 1 gelegt. In der Rubrik Frontlader erreichte zuletzt, 2016, eine Bauknecht Waschmaschine den Sieg.

Beliebte Marken im Test

AEG
Waschmaschinen

Bosch
Waschmaschinen

Bauknecht
Waschmaschinen

Haier
Waschmaschinen

LG
Waschmaschinen

Miele
Waschmaschinen

Samsung
Waschmaschinen

Siemens
Waschmaschinen

Stiftung Warentest: Die besten Waschmaschinen-Noten

Im „test“-Heft 11/2018 hat das Institut zuletzt 15 Frontlader geprüft. Drei davon erhielten die beste Note „gut (1,6)“. Damit liegen alle Waschmaschinen-Testsieger, die das Magazin in den letzten drei Jahren geprüft hat, auf demselben Niveau. Das bedeutet eine sehr gute Auswahl an Topmodellen von 2018, 2017 und 2016. Hier finden Sie jeweils den Gerätenamen und die Heft-Ausgabe.

  1. Miele WKF 311 WPS (11/2018)
  2. Siemens WM14G491 (11/2018)
  3. Bosch WAG28491 (11/2018)
  4. Bosch WAW28570 (10/2017)
  5. Siemens WM16W541 (11/2016)
  6. Bosch WAW32541 (11/2016)
  7. Miele WMF111 WPS (11/2016).
Spartipp: Frühere Testsieger

Wenn ein neuer Waschmaschinen Test erfolgt, sind die zuvor geprüften Modelle nicht erneut dabei. Dadurch werden sie bzw. ihre Noten aber nicht schlechter. Deshalb lohnen sich ehemalige Testsieger oft  – immerhin werden sie häufig deutlich günstiger angeboten als neue Maschinen.

Unterschiedliche Waschautomaten-Arten im Test

Stiftung Warentest prüft häufig alle Typen von Waschautomaten: Frontlader, Toplader und auch Waschtrockner (Waschmaschine + Trockner in einem Gerät). Teilweise wird in einem Heft nur eine dieser Bauweisen miteinander verglichen, manchmal werden aber auch mehrere Geräteklassen im selben Prüfgang untersucht. Wenn bei uns nicht anders erwähnt, meinen wir stets die Kategorie „Frontlader“.

Frontlader: Die Klassiker

Frontlader kann man durch eine Bullaugen-artige Türklappe in der Front beladen – daher der Name. Die bekannteste Waschmaschinen Bauweise begegnet auch in Tests am häufigsten. Das Magazin „test“ hat von 2011-2018 insgesamt 102 Frontlader, aber nur 8 Toplader und 7 Waschtrockner verglichen.

Toplader: Die Platzsparer

Diese Waschautomaten lassen sich über eine Klappe auf der Oberseite (englisch: „top“) beladen. Ihre Bausweise unterscheidet sich deutlich von Frontladern. Zum einen ist die Konstruktion viel schmaler, zum anderen fehlen auch oft Funktionen. Deshalb bewerten Testmagazine sie meist separat.

Waschtrockner: 2-in-1 Kombigeräte

Waschtrockner kombinieren das Waschen und Trocknen. So kann man schmutzige Textilien einlegen und schrankfertig entnehmen. Die Kombimodelle führen allerdings ein Nischendasein. Auch bei Stiftung Warentest fand der letzte Waschtrockner Test 2012 statt, 2015 folgte noch ein Einzeltest.

Im Überblick: Waschmaschinen Tests nach Bauart

HeftFrontladerTopladerWaschtrockner
11/201815--
10/201716--
11/201685-
11/201512-1
11/201413--
11/201312--
01/2013103-
10/2012--6
10/201114--

Was gehört zu einem Waschmaschinen Test?

Neutrale Testmagazine oder -institute unterziehen Waschmaschinen einheitlich definierten, normierten und objektiv messbaren Prüfungen. Diese umfassen typische Anwendungsfälle im Alltag. Die Bewertung von Fähigkeiten, Kosten, Energieverbrauch usw. hängt bei Testinstituten deshalb nicht von Zufällen oder individuellen Lebensumständen ab. Welche Waschmaschine im Test am besten reinigt, ist dabei oft das wichtigste Einzelkriterium. Doch es kommt auf vieles mehr an. Entdecken Sie hier die zentralen Testkriterien.

Test-DisziplinWas wird untersucht?Wie erfolgt die Benotung?
FunktionWie gut kann die Maschine jeweils waschen, schleudern und spülen? Welche ist in Summe die beste? Die Prüfer geben künstlichen Schmutz auf die Wäsche. Anschließend testet man verschiedene Waschprogramme. Der Restschmutz und die Ausspülwirkung werden ebenso bewertet wie die verbleibende Restfeuchte.
HaltbarkeitWie bestehen die Geräte einen Dauereinsatz?Je nach Testmagazin durchlaufen die Automaten weit über 1000 Wäschen. Das simuliert mehrere Jahre Nutzung.
BedienungWie einfach ist die Maschine zu nutzen?Von der Anleitung über die Bedienleiste bis hin zur Wartung: Mehrere Personen bewerten die Bedienfreundlichkeit. Oft fällt auch die Programmlaufzeit in dieses Kategorie.
UmweltWie viel verbraucht der Top- oder Frontlader - und wie laut ist er? Untersucht wird der Stromverbrauch im Ruhemodus und im Betrieb. Außerdem der Wasserverbrauch. Die Lautstärke wird im Hauptwaschgang und im Schleudergang gemessen.
WasserschutzWie wahrscheinlich sind Wasserschäden? Ein Fachmann begutachtet die integrierten Schutzmechanismen auf Schwachstellen. Falls im Dauertest Wasserschäden auftreten, wird das vermerkt und meist auch benotet.

So prüft Stiftung Warentest Waschmaschinen

Einzelne Testmethoden im Überblick

Wir vergleichen für Sie die Ergebnisse diverser Waschmaschinen Tests, sowohl aus dem Inland als auch aus dem Ausland. Auch wenn die genauen Testverfahren je Testinstitut oder Magazin voneinander abweichen, gibt es doch generelle Gemeinsamkeiten. Hier finden Sie gängige Methoden, um die wichtigsten Eigenschaften von Waschvollautomaten zu bewerten.

Funktion

  • Schleuderwirkung: Nach einem Schleudergang sollte möglichst wenig Wasser in der Wäsche zurückbleiben. Denn dadurch gelingt das anschließende Trocknen schneller und, wenn Sie ein Modell mit guter Note aus einem Wäschetrockner Test einsetzen, energiesparender. Um die Schleuderwirkung genau zu prüfen, weigt man die Wäsche bei einem exakten Test vor und nach dem Schleudergang. Je größer die Differenz, desto mehr Wasser hat die Trommel herausgeschleudert und desto weniger Restfeuchte ist verblieben. Oft bieten Waschmaschinen verschiedene Schleudergänge an. Diese unterscheiden sich dann in den Schleuderumdrehungen pro Minute. Je nach Test kommt die automatische voreingestellte oder die maximal mögliche Schleuderzahl zum Einsatz.
  • Pflege: Gute Waschmaschinen müssen Textilien pfleglich und schonend behandeln. Denn eine hygienisch reine, aber dafür verfärbte oder im Stoff beschädigte Wäsche kann nicht das Ziel sein. Um das zu überprüfen, gibt es mehrere Möglichkeiten. Eine besteht darin, die Kleidungsstücke z.B. im Augenschein oder unter dem Mikroskop auf sichtbare Abnutzung hin zu betrachten. Um schon nach wenigen Waschgängen ein Urteil zu fällen, wählen manche Waschmaschinen Tests auch andere Herangehensweisen. Dann gibt man z.B. jeder Wäscheladung ein oder mehrere leicht verschleißende Stoffmuster hinzu. Dieses empfindliche Muster wird dann vor und nach jedem Durchlauf genau untersucht. Je geringer die Abnutzung ist, desto besser fällt in solchen Tests die Bewertung der Pflege aus.

Bedienung

  • Einfache Handhabung und verständliche Beschreibungen von Programmen bzw. Optionen unterscheiden sehr gute Test-Waschmaschinen von anderen. Wichtig ist, dass man jede Einstellung direkt verstehen und leicht ins Waschprogramm einbinden kann. Der Grad der Nutzerfreundlichkeit wirkt sich auf die Entscheidung über den Waschmaschinen Testsieger aus.

Umwelt

  • Wasserverbrauch und -effizienz: Im Wachmaschinen Test eines unabhängigen Instituts werden die Herstellerangaben zum Wasserverbrauch mit eigenen Messverfahren überprüft. Dazu schließen die Prüfer z.B. Durchflussmesser an die einzelnen Vollautomaten an, um den Wasserverbrauch genau zu beziffern. Um die Effizienz zu ermitteln, genügt dann der Vergleich, wie viel Wasser pro Kilogramm Testwäsche das jeweilige Gerät verbraucht hat. Das ermöglicht es auch, die Wassereffizienz von Maschinen verschiedener Größen zu vergleichen.
  • Lautstärke: Um das maximale Geräuschniveau herauszufinden, ist eine genaue Messung während des Schleudergangs sinnvoll. Die genaue Messweise der höchsten Lautstärke fällt dabei je nach Waschmaschinen Test Methode unterschiedlich aus. Manche Tests zeichnen den Pegel aus einem Meter Abstand von der Maschine in einem Meter Höhe auf. Aber die typische Lautstärke einer zeitgemäßen Waschmaschine ist nicht mehr mit dem Lärm früherer Jahre oder Jahrzehnte zu vergleichen. Heute erzeugen bereits diverse Waschvollautomaten in etwa dasselbe gut erträgliche Geräuschlevel wie eine normale Unterhaltung (ca. 65dB).
    Bei den gemessenen Werten in Testlabors etc. ist immer zu bedenken, dass dieselbe Waschmaschine in unterschiedlichen Räumen verschiedene Lautstärken entwickeln kann. Denn neben dem Luftschall, der sich direkt von der Waschmaschine durch die Luft zum Ohr hin ausbreitet, ist der sogenannte Trittschall ein wichtiger Faktor. Bei Trittschall übertragen Fußboden, Wände und Decken die Schallvibrationen und geben diese wiederum an denselben Raum oder an die benachbarten Zimmer ab. Wie viel Trittschall auftritt, hängt individuell vom jeweiligen Gebäude ab. Ein Waschmaschinen Test kann das nicht für den Einzelfall vorhersagen. Bei starken Trittschall-Übertragungen hilft jedoch ein Untersatz, der die Vibrationen und Schallwellen einer Waschmaschine zu einem großen Teil absorbiert.

Tests oder Waschmaschinen-Bewertungen von Kunden?

Wer eine neue Waschmaschine kaufen möchte, möchte sich rundum informieren, welches Gerät für ihn das Beste ist. Denn anders als viele sonstige Produkte kann man eine Waschmaschine meist nicht in einem Geschäft ausprobieren. Auf dieser Suche ist ein Vergleichstest eine wichtige Entscheidungshilfe. Aber nicht nur der Testsieger und die Bestenliste eines Testinstituts sind für die Modellwahl wichtig, sondern auch die Meinungen privater Käufer sowie die Frage, welche Modelle im Handel am beliebtesten sind.

Standardberichte aus dem Testlabor

Ein Testinstitut fällt sein Urteil, indem es diverse Modelle unter sehr gut vergleichbaren Bedingungen testet. Zum Beispiel mit präparierter Wäsche, die einen identischen Verschmutzungsgrad aufweist und in gleicher Menge in jeden Waschvollautomaten gegeben wird. Dadurch kann es Reinigungsergebnisse im Labor eindeutig auf die Leistung der einzelnen Waschmaschine zurückführen. Denn ein Privatkunde kann zwar seine Meinung über ein Gerät ausführlich schildern. Aber er dürfte kaum parallel mehrere weitere Waschmaschinen kaufen und testen, sodass ihm der direkte, objektive Vergleich fehlt.

Rezensionen aus dem Alltag

Online-Händler wie amazon zeigen Erfahrungen zahlloser Kunden an, die eine entsprechende Waschmaschine selbst gekauft und z.B. bereits über Monate im Alltag eingesetzt haben. Das hat einen wichtigen Vorteil: Anders als in einer genormten Testumgebung kommen bei individueller Nutzung zufällige oder ungeplante Erkenntnisse auf. Aber auch die Zufriedenheit mit Kundenservice und Kulanz des Herstellers, mit der Verständlichkeit der Bedienungsanleitung und Handhabung für Laien spielen eine Rolle. Ob jede Kundenbewertung wahrheitsgemäß ist, lässt sich kaum prüfen. In Summe bieten diese Erfahrungen aber interessante Infos.

Hilfe beim Vergleich: Waschmaschinen-Energieetikett

Welche Eigenschaften sind den Deutschen bei einer Waschmaschine eigentlich am wichtigsten? Die Studie “So wäscht Deutschland” von TNS Infratest ging der Frage im Novenber 2012 nach. 1004 Personen zwischen 18 und 65 Jahren nahmen teil. Dabei stellte sich heraus:

  • Die meisten Kaufinteressenten setzen einen möglichst geringen Energieverbrauch sowie Wasserverbrauch ganz oben auf die Wunschliste.
  • Zweitwichtigster Punkt ist eine möglichst lange Lebensdauer, die in sogenannten Dauertests simuliert werden kann. Erst danach rangierte ein möglichst sauberes Waschergebnis.

Der Vorteil für Verbraucher: Energie- und Wasserverbrauch stehen auf dem EU-weit einheitlichen Waschmaschinen Energielabel. Und dieses muss jeder Waschautomat laut Gesetz deutlich vorweisen, egal ob Frontlader oder sonst eine Bauweise. Im Geschäft kleben sie am Gerät, in Online-Shops sind als Bild oder Link neben dem Angebot zu finden. Zudem zeigt die entsprechende Hersteller-Website die Energieetiketten an.

Wie viel Füllmenge benötige ich?

Wählen Sie eine Füllmenge, die Sie auch wirklich immer wieder maximal beladen würden.  Denn erst dann kann die Waschmaschine die eingesetzte Energie so effizient nutzen wie laut Energielabel angegeben. Wer regelmäßig sehr viel Wäsche auf einmal reinigt, kann folgende Faustformel nuzten. Wer lieber häufiger, aber jeweils nur geringe Mengen wäscht, kann zu einer entsprechend kleineren Maschine greifen.

Tipp: Fassungsvermögen je nach Haushalt

  • 1 Person: Hier genügen oft 4-6 kg Füllmenge.
  • 2 Personen: In der Regel reichen 6-8 kg.
  • 3 oder mehr: Hier lohnen sich oft 8 bis 12 kg.

Bedeutung häufiger Bezeichnungen und Abkürzungen

Aufbau & Platzierung

  • Integrierfähig: Seltene Eigenschaft, bei der die Waschmaschine in einem Schrank untergebracht werden kann, sodass sie bei geschlossener Tür nicht zu sehen ist.
  • Side-by-side: engl. „Seite an Seite“. Bezeichnet das Aufstellen von Waschmaschine und Wäschetrockner direkt nebeneinander. So kann man frischgewaschene Textilien bequem in den Trockner geben.
  • Unterbaufähig: Diese Bauart erlaubt es, die Waschmaschine unter einer Arbeitsplatte zu platzieren. Meist lässt sich dafür die Deckplatte der Maschine abnehmen.
  • Wasch-Trocken-Säule: Bezeichnung das „Stapeln“ eines Wäschetrockners auf einer Waschmaschine. Für eine stabile Verbindung ist ein Zwischenbausatz als Zubehör erforderlich. Nicht alle Waschmaschinen lassen sich mit allen Trocknern auf diese Art kombinieren. Falls eine Wasch-Trocken-Säule geplant ist, erkundigen Sie sich bitte vor dem Kauf, ob die jeweiligen Modelle dafür geeignet sind.

Bestandteile einer Waschmaschine

  • Bullauge: Gläsernes bzw. durchsichtiges Mittelstück der Tür von Frontlader-Waschmaschinen.
  • Einspülkasten: Bezeichnet den Aufnahmebehälter für Waschmittel und/oder Weichspüler. Heißt so, weil die in ihn eingefüllten Mittel in die Trommel hineingespült werden. Der Einspülkasten ist meist eine kleine Schublade oben links an der Front der Waschmaschine.
  • Warmwasseranschluss: Ermöglicht es, aus der Warmwasserleitung bereits aufgeheiztes Wasser zu beziehen. So muss die Maschine nicht erst Kaltwasser auf die gewünschte Temperatur erwärmen. Unabhängige Waschmaschinen Tests haben bestätigt, dass solche Modelle (bei sonst identischen Waschprogrammen) bei 40°C Buntwäsche und voller Beladung je nach Gerät bis zur Hälfte oder sogar zwei Drittel des Stroms sparen. Ob sich das lohnt, hängt von den Warmwasserkosten ab.

Bedienen & befüllen

  • Fassungsvermögen (auch „Nennkapazität“): Gibt das maximale Wäschegewicht an, für das die zwei Waschprogramme „40°C Baumwolle“ und „60°C Baumwolle“ ausgelegt sind. Diese Bemessungsgrundlage ist ein wichtiges Detail, denn für andere Textilien (z.B. Funktionswäsche, pflegeleichte Materialien usw.) gelten geringere Gewichtsgrenzen, die in der Regel nur etwa die Hälfte des maximalen Wäschegewichts betragen (z.B. maximal 3 kg Feinwäsche bei maximal 7 kg Baumwolle).
  • Programmdauer: Die Dauer eines Waschprogramms (gemessen von Start bis Beendigung), bei den meisten Maschinen für die Standard-Baumwollprogramme angegeben.
  • Temperatureinstellung: Je nach Waschprogramm lässt sich die Waschtemperatur variieren oder ist bereits vorgegeben. Aber Achtung: Einige Maschinen haben vor allem im Sparprogramm bei Tests deutlich niedriger aufgeheizt, als der Programmname angab.

Schleudern

  • rpm: „rounds per minute“, entspricht der deutschen Abkürzung „U/Min“ (siehe unten).
  • Schleuderdrehzahl / Schleuderzahl: Nennt die maximale Zahl der Umdrehungen pro Minute während des Schleuderprogramms, bezogen aufs Baumwollprogramm der jeweiligen Maschine. Faustregel: Je höher die Schleuderzahl, desto trockener die Wäsche.
  • Schleuderwirkung: Gibt an, wie viel Feuchtigkeit nach dem Schleudergang noch in der Wäsche verbleibt. Dies wird über die Gewichtszunahme der feuchten Wäsche gegenüber der vor dem Waschgang trocken gewogenen Wäsche gemessen.
  • U/min: Abkürzung für Umdrehungen pro Minute. Gibt an, wie oft sich die Wäschetrommel pro Minute vollständig um die eigene Achse drehen kann.

Komfort und Reinigungswirkung

  • Einsprühen: Waschmittel kann erst dann perfekt wirken, wenn es sich komplett aufgelöst hat. Das im zunächst kalten Waschwasser manchmal schwierig. Zudem arbeiten viele (Öko-)Programme nicht so heiß, wie ihr Name verspricht. Deshalb arbeiten einige Produkte mit einer Sprühfunktion. Statt gebunden ins Wasser zu gelangen, verteilen sich die Tropfen des Waschmittels dadurch besser und wirksamer.
  • Mengenautomatik: Ermittelt mit Hilfe von Sensoren die Befüllung der Trommel. Daraufhin passt sie die Dauer des Waschprogramms an oder dosiert sogar Waschmittel und Wasser passend.
  • Schaumsensoren sorgen für die richtige Menge an Schaum. Dieser ist einerseits nötig, um die Waschladung gründlich von Schmutz zu befreien. Doch in zu großer Menge kann er trotz mehrerer Spülgänge Tenside in den Fasern hinterlassen. Das ist u.a. für Allergiker problematisch.
  • Textilwahl: Gute neue Waschmaschinen bieten Programme für unterschiedlichste Textilien an, z.B. für Wolle, atmungsaktive Wäsche,  Funktionsbekleidung und Imprägniertes. Die entsprechende Auswahl stellt den kompletten Waschgang so ein, dass er die Schmutzwäsche so sanft wie nötig reinigt.
  • Wasserstop / AquaStop: Unterbricht die Wasserzufuhr, falls es am Wasserschlauch zu einem Leck kommt. Das soll ein Auslaufen verhindern und kann vor Wasserschäden schützen
Weitere Erklärungen

Noch mehr Abkürzungen und Symbole finden Sie hier:

Tipps für frische Wäsche

Machen zu viele Programme und Optionen den richtigen Umgang mit Wäsche unübersichtlich? Wir stellen Ihnen neben Testergebnissen auch Tipps zusammen, wie Sie Wäsche richtig waschen. Nur einer von vielen leichten Tricks lautet z.B., feuchte Wäsche nicht stundenlang in der Trommel zu lassen. Das verhindert muffige Gerüche. Aber wir haben auch die richtigen Tipps, falls doch einmal die Waschmaschine stinkt.

Smarte Waschmaschinen

Warum sollte man sich überhaupt so viel Arbeit mit den richtigen Optionen machen? Moderne Waschmaschinen helfen mit – indem sie „smarter“ werden. Topmodelle bieten bereits Programme, die sich auf die jeweilige Wäsche automatisch einstellen: Diese dosieren z.B. mit Hilfe diverser Sensoren selbständig z.B. das Waschmittel und den Wassereinsatz.

Zudem ist die komfortable Bedienung und Überwachung des Waschvorgangs per App bei immer mehr Vollautomaten möglich. Diese drahtlose Steuerung erfolgt teils nur direkt naben dem Gerät – aber es kommen auch immer mehr WLAN Waschmaschinen in den Handel. Diese kann man von überall aus dem Heimnetzwerk bequem per App bedienen. Wie smart die Maschine ist, entscheidet also mit darüber, ob die Wäsche leicht von der Hand geht. Und dieser spezielle Aspekt wird sich vermutlich in künftigen Waschmaschinen Tests auch stärker auf die Bewertung auswirken.