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Filterkaffeemaschine

Welche Filterkaffeemaschine konnte im Test überzeugen? Und wie stehen andere beliebte Modelle im Vergleich da? Jetzt über die klassische Variante der Kaffeemaschinen mit Filter informieren.

Filtermaschinen im Vergleich

Testsieger
Melitta
Optima Timer
Preistipp
Grundig
KM 5260
Krups
ProAroma
Melitta
Aromaboy
Philips
Café Gourmet
Melitta Optima Timer Test/BerichtGrundig KM 5260 Test/BerichtKrups ProAroma Glas Test/BerichtMelitta Aromaboy TestPhilips Café Gourmet Test/Bericht
Warmhaltefunktion
Einstellbare Abschaltautomatik
Start-Timer
Warmhaltefunktion
Abschaltautomatik
Warmhaltefunktion
Abschaltautomatik
Warmhaltefunktion
Abschaltautomatik
Abschaltautomatik
2-8 Tassen2-12 Tassen2-10 Tassen1-2 Tassen2-12 Tassen
393,62 €28,99 €
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Wir haben die Ergebnisse der letzten renommierten Filterkaffeemaschinen Testberichte berücksichtigt, aber auch aktuelle Bestseller aufgenommen. Durch den Vergleich der wichtigsten Eigenschaften erhalten Sie schnell einen guten Überblick.

Allgemeine Vorteile & Nachteile

  • Riesige Sortenauswahl
  • Freie Wahl des Kaffeeanbieters
  • Günstiger Preis pro Tasse
  • Frei portionierbar
  • Große Mengen auf einmal zubereiten
  • Zubereitung dauert recht lange
  • Einige Handgriffe erforderlich

Wie funktioniert eine Filterkaffeemaschine?

Das Prinzip basiert auf der Zubereitung mit einem Kaffeefilter, den Melitta Bentz entwickelt hat. Die nach ihr benannte Firma Melitta hat 1954 die Filterkaffeemaschine erfunden und ab 1965 unter eigenem Namen vermarktet.

Filter
Man platziert zuerst einen Filter in der entsprechenden Halterung – das waren früher oft Porzellanfilter, bei modernen Automaten sind sie in aller Regel aus Kunststoff.
Kaffeepulver
Als nächstes gibt man die gewünschte Menge Kaffeepulver in den Filter. Dazu verwendet man z.B. einen Portionslöffel, der im Lieferumfang enthalten oder separat als Zubehör erhältlich ist.
Messlöffel
Ein Messlöffel nimmt so viel Pulver auf, wie für eine Tasse aufgebrühten Kaffee im Durchschnitt verwendet wird. Man kann aber nach Geschmack mehr oder weniger verwenden.
Wasser
In den Wassertank füllt man so viel Wasser, wie es den gewünschten Tassen entspricht. Dafür haben gute Filtermaschinen im Test eine einfach ablesbare Markierung am Tank.

Wie viel Kaffeepulver und Wasser pro Tasse?

Filterkaffeemaschine Test
Mini Filterkaffeemaschine im Test: Die kompakte Melitta „aromaboy“ für 1 bis 2 Personen ist seit Jahrzehnten ein Dauerbrenner. So klein wie sie ist keine im Vergleich.

Man kann – und muss – selber die Menge an Kaffeemehl festlegen, die man aufbrühen will. Ein großer Unterschied zu Portionskaffee-Maschinen wie etwa Kaffeepadmaschinen oder Kapselmaschinen. Doch immer wieder kommt die Frage auf: Wie viel soll ich am besten nehmen?

Die Faustregel lautet: Pro Tasse ein Messbecher plus ein Extralöffel. Beispiel: Wenn man fünf Tassen Kaffee zubereiten will, gibt man 5 + 1 = 6 Messbecher Kaffeepulver in den Filter und füllt den Tank bis zur Markierung „5“. Auf dieser Basis können Sie im Anschluss experimentieren: Verändern Sie die Anteile, um den Geschmack intensiver oder milder zu gestalten.

Kaffeesorten: Riesige Auswahl, günstige Packungen

Den Kaffee gibt es in lockerer Form in großen Abpackungen, meist 500 g Pakete. Auf die Tasse umgerechnet sind diese unschlagbar günstig, vergleicht man sie mit Pads oder Kapselkaffee. Aber: man muss den Kaffee selbst portionieren. Das ist zwar ganz leicht (Portionslöffel sind im Handel günstig erhältlich), schreckt aber trotzdem den ein oder anderen ab, der sich nicht zutraut, die richtige Menge zu treffen.

Vor allem für größere Mengen geeignet

Mal eben für 6 Personen 12 Portionen Kaffee aufbrühen und alle reihum damit versorgen – bei keinem System geht das so entspannt wie mit einer Filtermaschine. Eine gute halbe Stunde kann man die große Kanne aber locker stehen lassen, erst ab etwa einer Stunde Warmhalten sollte man sich sorgen, ob es noch gut schmeckt. Und all das kann je nach Sorte und Dosierung immer noch weniger kosten als manch ein einzelner Espresso aus der Kapselmaschine.

Nicht so geeignet ist Filterkaffee jedoch, wenn man wirklich nur eine einzige Tasse möchte, oder wenn man zwischen einzelnen Tassen lange Abstände lässt. Denn dann wird der Kaffee in der Kanne entweder kalt – oder der Geschmack nach und nach bitter.
Für ein einzige Tasse ist der Aufwand zudem recht groß. Vor allem da man die Filterhalterung und Kanne auch nach Gebrauch spülen sollte.

Die beliebtesten Bauarten

Klassiker

Alles drin, was eine Filterkaffeemaschine ausmacht: Filterhalter, Wassertank, Aufbrühen auf Knopfdruck. Je nach Modell gibt es noch unterschiedlichen Bedienkomfort, vom Timer bis zur Warmhalteplatte.

Mit Mahlwerk

Diese Modelle bereiten Filterkaffee nicht nur zu, sondern mahlen vorher auch noch das verwendete Pulver aus ganzen Bohnen. Gemeinsam ist allen ein Fach für die Kaffeebohnen, Leistung und Ausstattung variieren.

Coffee to go

To-Go-Maschinen füllen den frisch gebrühten Kaffee in einen Transport-Becher statt in eine Kaffeekanne, die maximale Brühmenge fällt eher gering aus. Praktisch, wenn man seinen Kaffee meist ohnehin mitnehmen möchte.

Filtermaschinen Test

Filterkaffeemaschinen Testergebnis 2018

Wer vor dem Kauf gerne noch mal ein anerkanntes Testmagazin wie Stiftung Warentest zu Rate zieht, wurde bei den klassischen Brühautomaten lange enttäuscht. Zwar prüften die Institute immer mal wieder Pad- und Kapselmaschinen. Doch die ganz normalen Klassiker fehlten über Jahre. Der letzte Prüfbericht von „test“ war bereits über 10 Jahre alt – bis in Heft 08/2018 endlich neue Testergebnisse vorlagen.

Beste Filterkaffeemaschine im Test 2018 wurde die Melitta Look Therm. Als einzige erreichte sie die Note „gut (1,7)“ in der sensorischen Beurteilung. Damit bezeichnet das Magazin Geschmack, Nachgeschmack, Geruch, Aussehen und Mundgefühl. Insgesamt waren mehrere Bauweisen vertreten. Zweimal stellte Melitta den Sieger, einmal Krups. Hier finden Sie die einzelnen Produktarten und die jeweils am besten bewertete Kaffeemaschine.

Filterkaffeemaschinen Testsieger im Überblick

Filterkaffeemaschinen-ArtGeräte im VergleichBestes Modell im TestTesturteilBesonderheit
Mit Thermoskanne4Melitta Look Therm 1011-10"gut (1,9)"Zugleich Gesamtsieger
Mit Glaskanne7Krups
Pro Aroma Plus KM321
"gut (2,1)"
Mit Glaskanne & Mahlwerk4Melitta
AromaFresh 1021-01
"gut (2,0)"

Andere Testmagazine

Weniger informativ sieht es beim ETM Testmagazin aus: 2013 fand ein ausführlicher Vergleichstest statt – und 2014 wurden online noch einmal drei Modelle nachgereicht. Für ein Standardgerät in der Küche nicht wirklich nachvollziehbar. Erstens liegt der klassische Filterkaffee längst wieder im Trend – und zweitens sind Mini-Automaten trotz ihres Aufstiegs längst nicht so verbreitet wie die Filtermodelle.

Worauf kommt es bei Filtermaschinen an?

AusstattungBedeutung
WarmhaltungEinige Maschinen sind mit einer Warmhalteplatte ausgestattet. Dadurch bleibt der Kaffee noch lange heiß, z.B. wenn man eine große Kanne aufgebrüht hat.
  • Der Vorteil: Man muss nicht immer wieder neu einen Filter befüllen und den Brühvorgang starten./li>
  • Ein Nachteil: Lässt man den Kaffee zu lange nachheizen, wird der Geschmack bitter. Etwa eine halbe Stunde hat das im Filterkaffeemaschinen Test aber problemlos funktioniert.
Ohne Warmhaltung bleibt das Aroma selbst zwar weitgehend unverändert in der Kanne, allerdings ist das Getränk dann im Test nach einer halben Stunde meist kalt gewesen.
Noch eine Besonderheit: Bei einzelnen Geräten lässt sich die Platte für die Warmhaltung auch abnehmen und dann auf dem Tisch als Untersetzer für die Kanne verwenden
IsolierkanneEine Isolierkanne dient dem gleichen Zweck wie die Heizpallte. Mit ihr erreicht man eine Warmhaltung aber sogar über mehrere Stunden hinweg. Und da keine neue Hitze hinzugefügt wird, sondern die Isolierkanne nur die bestehende Wärme schützt, ändert sich auch die Bitterkeit nicht.
Übrigens gibt es einige Filtermaschinen, die schon im Lieferumfang eine Isolierkanne mitbringen. Kleiner Nachteil: Weil eine Thermokanne nicht transparent ist, sieht man von außen nicht, wie viel Getränk noch vorhanden ist. Das ist bei einer Glaskanne anders - die zudem in aller Regel auch leichter ist.
SchwenkfilterEine Filtermaschine mit Schwenkfilter macht das Befüllen leicht: Die Aufnahmevorrichtung für den Filter lässt sich zur Seite herausschwenken. So kann man die Kanne schon auf die Stellfläche des Geräts stellen, den Kaffee in den Filter portionieren und diesen dann einfach in die Brühposition drehen.
BrühverfahrenIn der Art, wie man die Aromastoffe des Kaffeepulvers mit heißem Wasser in die Tasse führt, gibt es im Detail zahlreiche Varianten.
Natürlich kann man einfach das Wasser in den Filter laufen lassen. Doch dann bahnt sich dieses eine Art Trichter und man hat nur das Aroma eines Teils des Kaffees ins Getränk übernommen.
Besser ist z.B. das Intervall-Brühverfahren. Dabei wird schwallweise nahezu kochendes Wasser über das Kaffeemehl gegeben. Das Mehl wird feucht, quillt auf, die Feuchtigkeit zieht nach und nach durch das gesamte Pulver. Beim nächsten Schwall kann so deutlich mehr Aroma gewonnen werden. In den einzelnen Filtermaschinen Tests stellen wir Besonderheiten vor, wie ein bestimmtes Modell den Kaffee aufbrüht.
Start-TimerBeispiele für die Anwendung gibt es genug: Wer Besuch empfängt, kann schon vorher den Kaffee vorbereiten und die Maschine startet zur Wunschzeit von alleine das Aufbrühen, so kann man sich ganz seinen Gästen widmen. Oder man lässt sich morgens von automatisch zubereitetem Kaffee wecken.

Filterkaffeemaschinen Kurzbeschreibungen

Melitta Look Therm

Die Melitta Look Therm ist Sieger im Filterkaffeemaschinen Test 2018. Dort erzielte sie die beste sensorische Beurteilung von 15 Maschinen – und die höchste Gesamtnote mit „gut (1,9)“. Man kann die Intensität des Aromas in 7 Stufen einstellen. Alle anderen Testmodelle mit Thermoskanne waren teurer. Zudem schaltet die Maschine nach 15 Minuten ab und spart Strom.

Philips Café Gourmet

In der Philips Café Gourmet sind die einzelnen Bestandteile – Wassertank, Brühgruppe, Filter und Kanne – übereinander aufgebaut. Dadurch nimmt sie eine der kleinsten Stellflächen im Kaffeemaschinen Test ein, ist aber mit über 56 cm besonders hoch. Doch Vorsicht: Der transparente Wasserbehälter muss häufig gereinigt werden, damit der stylishe Look erhalten bleibt.

Melitta Optima Timer

Besonders praktisch an diesem Modell: Man kann eine Uhrzeit programmieren, zu der die Kaffeemaschine dann automatisch mit der Zubereitung beginnt. Über dem Ein-/Aus-Schalter befindet sich dafür eine digitale Zeitanzeige. Unter 22 Filterkaffeemaschinen im Test erzielte die Optima Timer im ETM Testmagazin (Heft 09/2013) die Gesamtnote „gut (90,7%)“.