Elektrogeräte : Kaffeemaschinen

Kaffeemaschinen

Welche Kaffeemaschine ist die Beste? Hier finden Sie Tipps für alle Zubereitungsarten. Ob Filterkaffee, Pads, Kapseln oder ganze Bohnen: Entdecken Sie jetzt die Sieger aus Kaffeemaschinen Tests im Vergleich mit beliebten Bestsellern.

Kaffeekapselmaschinen
Kaffeevollautomaten
Kaffeepadmaschinen
Filterkaffeemaschinen
Espressokocher
Siebträgermaschinen

Nützliches Zubehör: Milchaufschäumer | Kaffeemühlen | Kaffeeröster

Unterschiedliche Kaffeemaschinen-Systeme

Loser Kaffee, ganze Bohnen oder doch praktische Pads und Kapseln? Das beste System ist für jeden ein anderes. Diese Entscheidung hängt zum Einen davon ab, welche Art von Kaffee man genießen möchte. Aber auch davon, was man zu investieren bereit ist. Denn sowohl der Kaufpreis der Maschine als auch die Kosten pro Tasse gehen je nach Bauart stark auseinander. Vergleichen Sie im Folgenden genau, wo die Unterschiede im Kaffeemaschinen Test liegen.

FiltermaschineKapselmaschinePadmaschinenVollautomatSiebträger
Kaffeemaschinen für PulverKaffeemaschinen für KapselnKaffeemaschinen für PadsAutomatische KaffeemaschinenKaffeemaschinen für Espresso
Einfache Handhabung
Sehr günstiger Preis je Tasse
Große Mengen aufbrühbar
Diverse Hersteller
Zahllose Kaffeesorten
Kaum Verpackungsmüll
Sehr einfache Bedienung
Schnelle Zubereitung
Für Mengen ab 1 Espresso
Diverse Sorten, teils Mixgetränke, nicht 'nur' Kaffee
Wenig Wartung erforderlich
Sehr einfache Bedienung
Verschiedene Hersteller
Einheitliches Pad-Format
Diverse Sorten
Wenig Verpackungsmüll
Automatische Zubereitung
Teils sehr komfortable Bedienung
Diverse Kaffeevarianten
Zahllose Kaffeesorten
Kaum Verpackungsmüll
Individuelle Zubereitung
Je nach Modell viele Einstellungen
Diverse Kaffeesorten
Kaum Verpackungsmüll
Teils Stil-Ikonen
Kein Brühdruck für Espresso usw.
Kleinstmengen nicht einzeln aufbrühbar
Relativ lange Brühdauer
Festlegung auf ein Kapselsystem
Nur eine Tasse gleichzeitig
Viel Verpackungsmüll
Hoher Preis pro Portion
Kapseln teils nicht überall erhältlich
Kaum Brühdruck für Espresso usw
Höchstens zwei Tassen gleichzeitig
Etwas hoher Preis pro Tasse
Teils sehr hoher Kaufpreis
Je nach Kaffeeart lange Zubereitung
Maximal zwei Tassen gleichzeitig
Viel Übung und Fingergefühl erforderlich
Relativ aufwändige Bedienung
Fast nur für Espresso-basierte Getränke
Pro Tasse ca.
0,03-0,07 €
Pro Tasse ca.
0,19-0,45 €
Pro Tasse ca.
0,08-0,12 €
Pro Tasse:
Je nach Kaffeeart
Pro Tasse:
Je nach Kaffeeart
Filtermaschinen Kapselmaschinen Padmaschinen Vollautomaten Siebträgermaschinen

Kapselmaschinen

Im Unterschied zu Filterkaffee und Pads wird das Pulver in den fest verschlossenen Kaffeekapseln unter hohem Druck von Wasser durchdrungen. Durch 15 bar und mehr kann sich die gerade für Espresso so wichtige Crema und das intensive Aroma bilden.

Kaffeepadmaschinen

Das Ergebnis ähnelt traditionellem Filterkaffee in Aussehen und Größe. Allerdings entsteht auf dem Getränk eine feine, aber dünne Crema, ein bisschen an Espresso erinnert. Trotzdem gibt es Modelle mit integriertem Milchaufschäumer für Cappuccino und Ähnliches. Bei der Suche nach dem passenden Modell kann ein Kaffeepadmaschinen Test helfen.

Filterkaffeemaschinen

Noch immer machen Filterkaffeemaschinen (Test) den Großteil des Marktes aus, und sie liegen sogar wieder im Trend. Vor allem für größere Mengen bei Konferenzen, im Büro oder bei Familienfeiern sind diese klassischen Kaffeemaschinen bestens geeignet.

Kaffeevoll­automaten

Ein Kaffeevollautomat (Test) bereitet aus frischem Wasser, losen Kaffeebohnen und (je nach Modell) einem Milchtank vollkommen selbständig diverse Kaffeespezialitäten zu. Egal ob Ristretto, Espresso, Macchiato oder Cappuccino: bei diesen Maschine handelt es sich um echte Allrounder.

Worauf es im Kaffeemaschinen Test ankommt

Einige Punkte sind immer wieder wichtig, andere spielen nur innerhalb einer bestimmten Modellart eine Rolle. Wir vergleichen für Sie fair und transparent die wichtigsten Eigenschaften. Das ist aber nur teilweise in Zahlen möglich. Leistung, Tankvolumen, Brühdruck – die technischen Angaben lassen sich leicht in einer Tabelle vergleichen. Deshalb bieten wir diese als guten Überblick zu den verschiedenen Kaffeemaschinen-Typen an.

Doch entscheidend sind auch ganz andere Dinge, die nicht in Zahlen fassbar sind. Lässt die Maschine sich einfach bedienen? Ist der Geschmack beeinträchtigt? Hat der Espresso Crema? Viele Dinge zeigen sich erst, wenn man ein Modell ausgiebig testet. Das tun wir selbst, aber nicht bei allen Modellen. Deshalb verweisen wir auch auf Testberichte renommierter Magazine zu solchen Kaffeemaschinen und nennen eventuelle Bewertungen als hilfreiche Orientierung.

Bedienung

Wie gut und einleuchtend funktionieren die Steuerelemente? Das fängt bei den einfachsten Handgriffen an und endet je nach Gerät bei den diversen Sonderfunktionen. Doch gerade die alltäglichsten Abläufe sollten reibungslos sein – sonst verliert auch ein Design-Schmuckstück im Normalbetrieb schnell seinen Charme.

  • Wir füllen also den Wassertank und verstellen z.B. die Tassengröße, nutzen verschieden hohe Gläser und prüfen das Entleeren sowie die Reinigung. Lässt sich der benutzte Kaffee gut entnehmen, sei es nun als Kapsel, Pad, lose oder im Filter?
  • Nicht zu vergessen: Wenn man schon Geld für diverse Extras ausgibt, sollten diese auch leicht zur Verfügung stehen. Je mehr Funktionen, desto wichtiger ist es aus unserer Sicht, dass alle möglichst selbsterklärend sind.

Geschmack

Wir testen die Kaffees und Espressi sowohl optisch als auch geschmacklich. Dazu prüfen wir zunächst Farbe und Dichte der Crema. Dann kommen Aroma, Geschmack, Konsistenz (cremig oder wässerig?) und Nachgeschmack hinzu.

Grundsätzlich hat Kaffee diverse Noten und Nuancen. Das schmeckt jedem anders und ist kaum zu bewerten. Aber wenn er sauer schmeckt, muffigen Nebengeschmack entwickelt oder anderes – was einfach nicht zu einer guten Bohne gehört – dann bedeutet das eine negative Note in dieser Disziplin.

Milch aufschäumen

Sofern eine Kaffeemaschine im Test echten Milchschaum ermöglich, experimentieren wir, wie gut der Milchschaum wird: Feinporig-flüssig, zu grobporig oder zu stabil? Das ist ein weiterer wichtiger Baustein im Vergleich für alle, die gerne Cappucino oder Latte Macchiato genießen.

Übrigens muss man sich bei der Wahl des Kaffeeautomaten gar nicht einschränken lassen, nur weil ein eigentlich interessantes Gerät keine Cappuccino Fuktion hätte. Denn es gibt auch diverse separate Milchaufschäumer, die ebenfalls teils sehr guten Schaum zubereiten. Integrierte Modelle haben dagegen grundsätzliche Vorteile (z.B. Ein-Knopf-Latte-Macchiato), aber auch Nachteile (etwa Reinigung und Milchkühlung).

Umwelt & Stromverbrauch

Einerseits geht es je nach Maschine darum, ob sie sparsam mit Strom umgeht: Gibt es eine Abschaltautomatik? Kann man das Gerät mit einem Netzschalter ausschalten? Zum anderen ist es eine Frage der Bauart. So haben alle Kapselmaschinen denselben Nachteil: Für wenig Kaffee (je nach Hersteller um die 5 Gramm) ist eine recht große Verpackung aus Kunststoff oder Aluminium nötig.

Innerhalb einer Bauart macht Letzteres im Vergleich keinen Unterschied – die Kapseln bedeuten das gleiche Problem für alle Geräte eines Systems. Andererseits brühen diese Geräte nur so viel Kaffee und Wasser auf, wie man auch tatsächlich gerade trinken will. Diese Abwägung muss man vorher treffen. Im Testbericht der einzelnen Kaffeemaschine gehen wir deshalb nicht jedes Mal darauf ein.

WLAN-Kaffeemaschinen

Auch Kaffeemaschinen sind immer häufiger per WLAN oder Bluetooth „connected“. Solche Modelle kann an in der Regel per App steuern. Vorreiter war die Gastronomie. Dort nutzte die Nescafé Milano 2.0 von Nestlé Professional bereits 2014 als erste Kaffeemaschine das „Internet der Dinge“. Inzwischen gibt es auch erste Kaffeemaschinen für Verbraucher, die man z.B. vom Smartphone aus bedienen kann, ganz ohne Knopfdruck auf dem Gerät.

Was bieten Kaffeemaschinen mit WLAN-Anbindung?

Kaffeemaschinen mit WLAN tauschen mit Smartphones oder anderen Elektrogeräten digitale Daten aus. Dafür verbinden sie sich z.B. mit einem Cloud-Service. Die möglichen Vorteile je nach Modell:

  • Einstellungen per App vornehmen – z.B. neue Mix-Rezepte, Brühmengen oder Temperaturen
  • Brühvorgang vom Handy aus starten
  • Verbrauchsanzeige abrufen – z.B. Kapselverbrauch, Energieverbrauch usw.
  • Pflegehinweise ansehen – z.B. Hinweise zur nächsten Entkalkung
  • Ferndiagnose und -wartung durch den Kundenservice

Im Vergleich zählen auch die Details

Neben den großen und wichtigen Haupt-Disziplinen kommt es natürlich auch auf Details an. Nicht immer kann man alle Einzelheiten im Testbericht minutiös auflisten, die zu einem besseren oder kritischeren Urteil geführt haben.

  • Oft ist der Einfluss von solchen „Kleinigkeiten“ auch für sich genommen winzig, kann sich aber im Einzelfall nach und nach summieren. Dabei kann es sich zum Beispiel um Brühgeräusche handeln, die ab und zu lauter ausfallen.
  • Oder auch ein etwas ungleichmäßiger Kaffeedurchfluss: Gerade bei Portionssystemen sollte ja immer die gleiche Menge Kaffee oder Espresso austreten, schließlich ist die Kaffeemenge extra für ein bestimmtes Wasservolumen abgemessen.
  • Manchmal gehen auch, selbst bei einer grundsätzlich gut durchdachten Bedienung, einzelne Abläufe nicht immer gut von der Hand. Zum Beispiel weil ein Arretierungshebel je nach Griffwinkel etwas blockiert, oder weil ein Knopf nicht immer reagiert.

Solange die Kaffeegeschmack, Bedienung und so weiter nicht relevant beeinträchtigt werden, ändert sich durch solche Einzelheiten nicht unsere Einschätzung – aber in der Summe haben sie Einfluss auf unsere Empfehlungen im Kaffeemaschinen Test.

Weitere Berichte in Testmagazinen

Testberichte über diverse Arten von Kaffeemaschinen findet man in unregelmäßigen Abständen von renommierten Testinstituten, wie etwa Stiftung Warentest. Wir weisen in der Regel im Rahmen der Produktberichte darauf hin, falls ein Gerät von dieser Stiftung geprüft bzw. Testsieger geworden ist.

Auch die Zeitschrift ÖKO Test hat Portionskaffeemaschinen bereits ausgiebig untersucht – der letzte Vergleichstest liegt allerdings bereits etwas zurück und stammt von 2012. Daher gehen wir auf dessen Ergebnisse aktuell nicht weiter ein. Denn in der Zwischenzeit hat sich gerade in diesem noch recht neuen Produktbereich vieles verändert.

Freie Kaffeewahl oder Bindung an ein System?

Einen wichtigen und nach wie vor aktuellen Aspekt haben viele Tester bereits hervorgehoben: Wer ein Kapselsystem wie beispielsweise Nespresso, Dolce Gusto oder Tassimo auswählt, trifft damit auch immer eine exklusive Entscheidung für die jeweils entsprechenden Kapseln, also etwa von Nestlé oder auch Mondelez.

Die jeweilige Sortenvielfalt ist zwar in den letzten Jahren in vielen Fällen gestiegen, doch nach wie vor gilt der Hinweis: Man kann zwischendurch nicht einfach zur Kaffeesorte eines anderen Anbieters wechseln. Deshalb bietet es sich im Zweifelsfall an, vor der Kaufentscheidung einmal im Geschäft oder einfach bei Bekannten die eine oder andere Sorte bei verschiedenen Maschinen zu probieren.

Aufgrund der enormen Auswahl ist diese Einschränkung bei Kaffeepads kaum vorhanden. Wer aber volle Auswahl bei der Bohnensorte möchte und sich im Zweifelsfall aus vollen Bohnen seinen eigenen Kaffee mahlen möchte, der greift am besten zu klassischen Filtermaschinen oder zu Vollautomaten. Innerhalb der jeweiligen Art finden Sie auf der Suche nach dem besten Gerät bei uns hilfeiche Tipps und Kaffeemaschinen Tests.

Kosten pro Tasse

Die Preise im Handel ändern sich natürlich ständig, Angebote können sonst teurere Kaffeesorten zu Schnäppchen machen und Produkte können plötzlich teurer werden – deshalb stellen wir für Sie nur eine grobe Preisskala dar, die einen ungefähren Überblick über die Preise in den Jahren 2012/2013 ermöglichen soll. Berechnet ist der Preis wie folgt: Für Kaffeepads und Kaffeekapseln der Preis genau eines Stücks, da diese für je eine Tasse vorabgepackt sind. Bei Filterkaffee liegt der Preis für die Menge an Kaffeepulver zugrunde, die für eine Tasse Kaffee genügt.

  • Filterkaffee: ca. 0,03 – 0,07 €
  • Kaffeekapsel: ca. 0,19-0,45 €
  • Kaffeepad: ca. 0,08-0,12 €

Kaffee zubereiten von Hand: Beliebte Methoden

Kaffee ist weltweit extrem beliebt. Kein Wunder also, dass sich im Laufer der Zeit an verschiedenen Stellen auch immer neue Ideen ergeben haben, wie man die Bohne bestmöglich zubereiten könnte. Das hat zu verschiedenen Bearbeitungsprozessen geführt, etwa zu unterschiedlichen Röstverfahren und Mahlverfahren.

Lange vor den heutigen Kaffeemaschinen gab es daher schon diverse Arten der Zubereitung. Was sind beliebte Verfahren, Kaffee manuell zuzubereiten? Und worauf sollte man dabei achten? Im Folgenden finden Sie diejenigen Methoden, bei denen mindestens noch einige Handgriffe erforderlich sind, bevor Sie den Kaffee trinken können.

Filterkaffee von Hand aufbrühen

Filterkaffee ist der Klassiker, nicht nur in Deutschland. Nachdem Melitta Bentz den Kaffeefilter entwickelt hatte, war der Kaffeesatz für fortschrittliche Kaffeegenießer Geschichte. Damals wurde von Hand aufgebrüht. Und das geht auch heute, als gemütliche (und noch günstigere) Alternative zur Filterkaffeemaschine.

  1. Porzellanhalter (oder Plastikhalter) auf die Kanne setzen
  2. Filterpapier einlegen
  3. Kaffeemehl nach Wunsch einfüllen. Tipp: 1 Messlöffel pro Tasse
  4. Nahezu kochendes Wasser bei 94°C darüber geben
  5. Warten bis das Kaffeemehl im Filter feucht geworden ist
  6. Wiederholt heißes Wasser nachgießen, bis die gewünschte Menge Kaffee erreicht ist.

Durch das Intervall des Nachgießens kann sich das Aroma besser aus dem Pulver ausspülen lassen und in die Tasse oder Kanne gelangen.

Espresso vom Herd: la macchinetta

Kaffeemaschine einsetzenTypisch italienisch, wird man sagen. Der kleine, oft vieleckige Espressokocher für den Herd. Und tatsächlich hat, soweit ich es selbst erlebt habe, jeder italienische Haushalt irgendwo in der Küche so ein „Maschinchen“ stehen. Und das, obwohl man es fast nie nutzen müsste. Denn in italienischen Städten ist die nächste echte Cafébar meist nur ein paar Meter von der Haustür entfernt. Und dort schmeckt der Caffè sehr oft exzellent, wie unser Test italienischer Cafébars gezeigt hat.

French press: Die Stempelkanne

In Frankreich sehr beliebt ist diese Art, Kaffee zu kochen. Zum Einsatz kommt eine zylindrische Kanne, in deren Innern sich ein senkrecht verschiebbarer Siebfilter befindet. Er fungiert ähnlich dem klassischen Kaffeefilter dazu, das Kaffeemehl vom eigentlichen Heißgetränk zu trennen. Die Zubereitung ist sehr einfach.

  1. Kaffeepulver in der Kanne mit kochendem Wasser aufgießen.
  2. Etwas warten, je nach Sorte und Kanne z.B. ewa fünf Minuten.
  3. Den Stempel mit Sieb durch das Getränk nach unten drücken und das restliche Mehl (Kaffeesatz) auf den Boden der Kanne drücken.

Tipp: Ab und zu bewusst einen Kaffee von Hand zubereiten, als kleines gemütliches Event. Alleine, mit Freunden oder Familie.

Löslicher „Instant“ Kaffee

Dieser Kaffee war schon mal welcher – so könnte man es irreführend sagen. Tatsächlich wird im Prinzip zunächst aus Kaffeebohnen ganz normal Kaffee zubereitet. Allerdings entzieht man ihm sofort wieder die gesamte Flüssigkeit. Ein anderes, aber vom Ergebnis her ähnliches Verfahren kennt man von gefriergetrockneten Gewürzen für die Küche. Sobald man dem Instant Kaffee anschließend wieder heißes Wasser zufügt, ist er wieder trinkbereit. Praktisch für unterwegs oder schnell man zwischendurch zu Hause.

Kaffee in Zahlen

In Deutschland ist Kaffee ja schon seit langem die Nr.1, noch vor dem landläufig so typisch deutschem Bier. Wir haben rund um die Nr. 1 unsere Top 10 der Kaffee-Daten zusammgestellt.

Unsere Top 10 Daten rund um Kaffee

  1. Insgesamt trinkt jeder Deutsche im Schnitt pro Jahr 149 Liter Kaffee – mehr als Wasser (137 Liter), Bier (106 Liter) oder anderes. Ausnahme ist Ostfriesland: Hier ist Tee die Nummer eins.
  2. 86 Prozent aller Erwachsenen trinken täglich oder mehrmals pro Woche Kaffee.
  3. Deutschland mit seinen ca.80 Millionen Einwohnern ist der drittgrößte Kaffeemarkt der Welt. Lediglich die USA (320 Millionen) und in Brasilien (160 Millionen) verbrauchen mehr Kaffee.
  4. Deutschland impirtiert ca. 1,1 Millionen Tonnen Rohkaffee im Jahr, vor allem über Hamburg und Bremen.
  5. Weltweit betreiben über 70 Länder einen wirtschaftlich relevantem Kaffeeanbau. Die 5 wichtigsten Importquellen sind dabei Brasilien, Honduras, Peru, Äthiopien und – überraschend – Vietnam.
  6. Deutschland exportiert auch Kaffee. Sogar mehr als Brasilien! Na gut, wir reden in diesem Fall nur von entkoffeiniertem Rohkaffee. Dennoch: Über 160.000 Tonnen davon verließen 2012 Deutschland ins Ausland, vor allen Richtung USA.
  7. Löslicher Kaffee war – bevor es Kaffeepadmaschinen und sonstigen Portionskaffee gab – die schnelle Alternative zu Filterkaffeemaschinen. Das Patent dafür stammt schon aus dem Jahr 1903. Patentiert hat es ein Japaner in den USA: Satori Kato.
  8. Obwohl Espresso stärker schmeckt als Filterkaffee, enthält er weniger Koffein – das liegt an der anderen Röstungsart bei Espressobohnen. Daher kommt eine Tasse Filterkaffee auf ca. 60-120 mg, eine „tazza“ Espresso aber nur auf 50-60 mg Koffein.
  9. Die Deutschen zahlen innerhalb der EU die höchsten Steuern auf Kaffee. Der Kaffeesteuersatz beträgt 2,19 Euro pro kg Röstkaffee und 4,78 Euro pro kg löslichen Kaffee. Gesamteinnahmen für unsere Staatskasse: 1,05 Milliarden Euro. Der Preis für Kaffee ist also nicht von alleine so hoch.
  10. Wir Deutschen trinken 3 von 4 Tassen Kaffee zu Hause, nur jede 4. Tasse entfällt auf Cafés, Restaurants, Hotels, Arbeitsplätze und so weiter.
Kaffee-Wirkung: Was kann der 'Alleskönner' noch?

Welche angebliche Kaffee-Wirkung gibt es wirklich? Wir haben Gerüchte recherchiert und fassen die Ergebnisse zusammen. Aber sie dienen nicht der ärztlichen Beratung, sondern lediglich einem Überblick ohne Gewähr. Bei allem, was die eigene Gesundheit betrifft, sollte man bei Fragen deshalb unbedingt immer persönlich mit einem Arzt sprechen – schließlich hat jeder Mensch eine andere Konstitution.

Kaffee macht wach

Diese wohl bekannteste Kaffee-Wirkung ist zwar ein Fakt. Aber ganz so einfach ist es nicht. Denn Kaffee macht bei großer Müdigkeit kurzfristig wach, danach wird man schlagartig sehr müde. Beim Aufwachen oder gegen kurze Schwächephasen hilft er wirklich als kleiner Turbo, um innerlich durchzustarten.

  • Wer schon müde ist und Kaffee trinkt, sorgt zwar noch mal kurz für einen Hallo-Wach-Schub. Nach etwa einer halben Stunde verfliegt der aber – und dann schlägt die Müdigkeit so richtig durch. Wer also etwa spät abends noch Auto fahren will und davor Kaffee trinkt, um wach zu bleiben, begeht einen schweren Fehler.
  • Ein kleiner Wecker steckt natürlich in Espresso und Co. Doch er nützt nur zu bestimmten Tageszeiten. Entweder morgens, um schneller richtig wach zu werden. Oder im Laufe des Tages, wenn man ohnehin wach, aber etwas abgeschlafft ist. Dann kann der heiße Braune frisch aus der Kaffeemaschine seinen Zweck erfüllen. Er unterstützt mit einem kleinen Kick die schon verfügbare Munterkeit. Und gibt mit seinen vielfältigen Aromen einen Anreiz, den Tag bewusster zu erleben.
  • Für alle schwereren Fälle von Müdigkeit gilt aber: schlafen gehen.

Kaffee hilft beim Abnehmen

So einfach ist es leider nicht. Aber Koffein kann dabei helfen, wenn man selber Sport treibt. Wer vor dem Sport 1 oder 2 Tassen Kaffee trinkt, regt den Stoffwechsel an. Dadurch verbrennt der Körper bei derselben Anstrengung im Vergleich mehr Kalorien.

Kaffee entwässert

Das dachte man lange Zeit. Doch tatsächlich wird die Nierenfunktion lediglich schneller angesprochen. Der Flüssigkeitsverlust an sich ändert sich nicht. Laut „Deutsches Grüne Kreuz“ sorgt diese Kaffee-Wirkung lediglich für einen Unterschied von 3%.

Kaffee kann das Diabetes-Risiko senken

Das trifft teilweise zu, aber ausschließlich auf den sogenannten Alters-Diabetes (Typ-2). Einige Studien, z.B. aus Deutschland und Japan, stellen den Zusammenhang erst bei relativ intensivem Kaffeegenuss deutlich fest. Erst bei mehr als vier Tassen Kaffee pro Tag sinkt das Risiko auf Diabetes Typ 2 um etwa 25%.

Kaffee bewirkt einen hohen Cholesterinspiegel

Richtig ist, dass Kaffeemehl grundsätzlich Substanzen enthält, die cholesterinsteigernd wirken – nämlich „Kafestol“ und „Kahweol“. Diese werden beim Aufbrühen in einer Kaffeemaschine freigesetzt, aber von einem Kaffeefilter wieder aufgenommen. Nur wenn man das Heißgetränk ungefiltert trinkt, können diese Substanzen den Cholesterinspiegel steigern.

Kaffee-Wirkung für Herz

Wer große Mengen Espresso, Kaffee & Co. zu sich nimmt, kann dadurch Herz und Puls stark fordern – das ist gesundheitsgefährdend. Aber in Maßen genossen, soll Kaffee das Herz langfristig sogar vor Erkrankungen schützen können. Bei 2 bis 4 Tassen Kaffee täglich fällt das Risiko für Herzerkrankungen um bis zu 20%, wie das University Medical Center in Utrecht konstatiert hat.

Historie des Kaffees: Geschichte im Schnelldurchlauf

  • Die ersten Kaffeebohnen haben Menschen entweder in Äthiopien oder im Jemen angebaut und geröstet.
  • Mindestens seit dem 15. Jahrhundert tranken Araber bereits Kaffee.
  • Im 17. Jahrhundert eröffneten zahlreiche Kaffeehäuser in Europa und Nordamerika.
  • Mit der Industrialisierung wurde Kaffee um das Jahr 1850 zum Volksgetränk.

Kaffeeliebhaber hatten schon immer unterschiedliche Trinkgewohnheiten. Doch so viele Varianten wie heute waren damals kaum denkbar – oder gar auf Anhieb verfügbar. Umso mehr freut man sich, wenn man seinen Lieblingskaffee einfach zu Hause zubereiten kann. Und zum Glück findet sich für jeden Geschmack der passende Kaffeemaschinen Test.

Kaffeemaschine kaufen: So geht es weiter

Wir selber bieten keine Kaffeemaschinen an, denn wir möchten Sie einfach nur informieren. Wenn Sie durch unseren Vergleich oder die Informationen über Testberichte das richtige Modell für sich gefunden haben, bieten wir Ihnen aber gerne einen Service, der für Sie gratis ist. Sie finden bei den verschiedenen Maschinen einen Überblick über aktuelle Preise bei Online-Bestellung.