Elektrogeräte : Warmwasserspeicher

Warmwasserspeicher

Ein Warmwasserspeicher bietet ständig einen sofort verfügbaren Vorrat an Warmwasser. Üblich sind sowohl große Wandspeicher für die Versorgung mehrerer Zapfstellen als auch Kleingeräte für Versorgung nur eines einzelnen Waschbeckens. Weder für die eine noch die andere Bauweise lässt sich aktuell ein Warmwasserspeicher Test bei einem renommierten Testmagazin finden. Daher bieten wir Ihnen im Folgenden einen detaillierten Vergleich aktueller Modelle.

Welcher Warmwasserspeicher ist der richtige für mich?

Faustregel: Je größer ein Wassertank, desto vielseitiger. Der Grund: Wenn möglichst viel Warmwasser bereits im Gerät gespeichert ist, kann man es – auch spontan – problemlos für unterschiedliche Zwecke nutzen. Gleichzeitig eine Badewanne füllen, im WC Hände waschen und in der Küche Geschirr spülen? Bei einem Mini-Warmwasserspeicher undenkbar, mit einem 30-Liter-Modell aber gut möglich. Denn während die ersten Liter abgerufen werden, kann solch ein Großgerät im Praxis-Test gleichzeitig schon das nachfließende Kaltwasser mit aufheizen.

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So viel Volumen brauchen Sie

Mit diesen Beispielen fällt es Ihnen leichter, die passende Tankgröße zu wählen. Innerhalb der jeweiligen Kategorie helfen dann ein Warmwasserspeicher Test oder Kundenwertungen weiter, das beste Modell zu kaufen.

Kleinspeicher mit 5 – 10 Liter Volumen

  • Warmwasser für eine einzelne, kleinere Zapfstelle.
  • Handwaschbecken.
  • Küchenspüle.

Wandspeicher mit 30 – 80 Liter Volumen

  • Komplette Wohnung zentral mit Warmwasser versorgen.
  • Handwaschbecken.
  • Küchenspüle.
  • Badewanne, Dusche.

Tipp wenn Sie einzelne Testberichte suchen: Die Käufermeinungen großer Online-Shops bieten eine gute Entscheidungshilfe für oder gegen ein bestimmtes Modell. Denn dabei fließen teils ausgiebige Erfahrungen mit den Spitzenmodellen mit ein. Bei jedem Modell finden Sie daher auch die jeweilige Kunden-Bewertung.

Offene und geschlossene Warmwasserspeicher im Vergleich

Die Unterschiede bei offenen und geschlossenen Warmwasserspeichern bestehen aus mehreren Punkten:

  1. Bauweise des Wasserbehälters: Die Bezeichnungen „offen“ und „geschlossen“ sind wörtlich gemeint: Bei offenen Modellen hat die Wasseroberfläche im Wasserspeicher freien Kontakt zur Außenluft. In geschlossenen Warmwasserspeichern hingegen ist das Wasser in einem druckfesten Gehäuse von der Luft abgeschirmt, sodass im Speicher Wasserleitungsdruck bestehen kann – das ist bei offenen Modellen wegen der Überlaufgefahr nicht möglich.
  2. Geeignete Armaturen: Passend zu den unterschiedlichen Druckverhältnissen (mit  / ohne Wasserleitungsdruck) benötigen geschlossene und offene Warmwasserspeicher auch unterschiedliche Armaturen. Geschlossene Modelle kann man an alle gängigen Druckarmaturen anschließen, offene Geräte erfordern eine besondere, ebenfalls offene Mischbatterie bzw. Armatur.
  3. Verwendungszweck: Offene Warmwasserspeicher sind dafür geeignet, eine einzelne Zapfstelle – z.B. die Küchenspüle – auf kürzestem Weg mit Warmwasser zu versorgen. Geschlossene Geräte hingegen eignen sich als zentrale Warmwasserquelle für mehrere Anschlüsse, z.B. Bad, Dusche, Küche und WC. Dabei kommt es zudem auf das Volumen an, um die richtige Wassermenge bereitzuhalten.

Vorteile auf einen Blick

Offen

  • Geeignet zum Händewaschen und Spülen.
    Hingegen nicht zum Duschen und Baden vorgesehen.
  • Jedes Gerät kann nur eine einzige Zapfstelle versorgen.
  • Montage in direkter Nähe zu Waschbecken, Spüle usw.
  • Arbeitet ohne Wasserleitungsdruck.
  • Spezielle Armaturen erforderlich, die „drucklos“ funktionieren.

Geschlossen

  • Geeignet zum Duschen, Baden, Spülen, Händewaschen.
    (Wählen Sie je nach Zapfmenge ein passendes Volumen.)
  • Versorgung mehrerer Zapfstellen mit einem einzigen Warmwassergerät.
  • Zentrale Montage z.B. in Bad oder Küche möglich.
  • Funktioniert mit Wasserleitungsdruck.
  • Normaler Anschluss ans Wassernetz mit Standard-Armaturen.

Überblick: Testberichte

Einen aktuellen Warmwasserspeicher Test von Stiftung Warentest oder ÖKO-Test hat es in den letzten Jahren nicht gegeben. Jahrelange Erfahrungen diverser Verbraucher sowie unsere eigene Meinung haben wir in den Einstufungen oben zusammengestellt. Sobald ein offizieller Test eines unabhängigen Verbraucherinstituts veröffentlich wird, finden Sie bei uns darüber Informationen sowie den entsprechenden Testsieger.

Warmwasserspeicher oder Durchlauferhitzer?

Sie sind unsicher, ob ein Warmwasserspeicher überhaupt das richtige Gerät für Ihren Haushalt ist? Unser Vergleich listet die wichtigsten Unterschiede von Durchlauferhitzern und Warmwasserspeichern auf.

Vorteile Warmwasserspeicher

  1. Aufheizzeit: Ein Warmwasserspeicher beinhaltet permanent heißes Wasser, das beim Aufdrehen eines Wasserhahnes oder einer Dusche sofort abgezapft werden kann. Ein Durchlauferhitzer schaltet sich dagegen erst ein, wenn warmes Wasser angefordert wird, und braucht kurze Zeit, bis er dieses erhitzt hat.
  2. Regelung: Gegenüber älteren Durchlauferhitzern verhindert ein Warmwasserspeicher Temperaturschwankungen, weil er über mehrere Liter Heißwasser als Reserve verfügt. Schwankungen in der Zapfmenge oder im Leitungsdruck sind sich dadurch kaum oder gar nicht spürbar, weil noch genügend Heißwasser vorrätig ist.
  3. Energieverbrauch im Betrieb: Warmwasserspeicher benötigen beim Abzapfen des Warmwassers weniger Energie für das Aufheizen des nachströmenden Kaltwassers.
  4. Maximale Temperatur: Handelsübliche vollwertige Durchlauferhitzer erreichen im Schnitt ca. 60°C bis 70°C. Ein Warmwasserspeicher dagegen erreicht auch bis zu 85°C.

Vorteile Durchlauferhitzer

  1. Aufheizzeit: Moderne Durchlauferhitzer benötigen nach dem Einschalten nur wenige Sekunden, um kaltes Wasser auf die gewünschte Temperatur aufzuheizen.
  2. Regelung: Elektronisch geregelte Durchlauferhitzer prüfen ständig die austretende Wassertemperatur und passen die eigene Leistung in Sekundenbruchteilen an. So vermeiden sie Temperaturschwankungen wirksam im Test. Warmwasserspeicher bieten insofern kaum Vorteile.
  3. Energieverbrauch im Ruhezustand: Warmwasserspeicher verbrauchen auch dann permanent Strom, wenn gar kein Warmwasser benötigt wird, weil sie den Wasservorrat laut Gesetz immer auf mindestens 60° C erhitzen müssen. Gegenüber einem Durchlauferhitzer bedeutet das deutliche zusätzliche Energiekosten für einen Warmwasserspeicher.

Warmwasserspeicher anschließen

Jedem Warmwasserspeicher liegt eine detaillierte Gebrauchsanleitung bei, die detailliert alle Anschlüsse darstellt. Bei Mini-Warmwasserspeichern war die Montage in einem schnellen Test allerdings besonders einfach, da die Stromversorgung in der Regel einfach über die Steckdose und einen normalen Schuko-Stecker erfolgt. Sobald die Schläuche für Wasserzulauf und -ablauf angebracht sind, braucht man bei diesen Mini-Modellen nur noch den Stecker in die Steckdose zu führen und kann das Gerät nutzen. Das folgende Video zur Installation zeigt anschaulich, wie man einen solchen Warmwasserspeicher montieren kann.

Siemens DO 3670 D4

Siemens DO 3670 D4
Der Siemens DO 3670 D4 ist ein druckloser Klein-Warmwasserspeicher. Mit ihm ist ausschließlich die Versorgung einer einzelnen Zapfstelle möglich. Die Temperaturskala eignet sich sowohl für Handwaschbecken als auch Spülarmaturen in der Küche. »

Stiebel Eltron UFP 5 t

Stiebel Eltron UFP 5 t
Der UFP 5 t von Stiebel Eltron ist derzeit einer der beliebtesten Kleinspeicher. Denn Leistung und Volumen eignen sich sowohl für Handwaschbecken als auch gut zum Spülen. Der offene Warmwasserspeicher ermöglicht mit bis zu 85°C Auslauftemperatur hygienisches Reinigen. »

Vaillant VEN 5 U plus

Vaillant VEN 5 U plus
Der Vaillant VEN 5 U plus ist ein offener Warmwasserspeicher (Test) mit 5 Litern Nennvolumen. Die stufenlos Einstellung der Auslauftemperatur reicht bis 85°C. Damit eignet sich der Kleinspeicher von Vaillant gut für die Küchenspüle, und erst recht für Handwaschbecken. »

AEG Huz 5

AEG Huz 5
Der AEG Huz 5 222161 heizt ein Tankvolumen von 5 Litern auf bis zu 85°C auf. Mit diesem im Warmwasserspeicher Vergleich kleinen Volumen eignet er sich für eine einzelne Zapfstelle. Die typische Verwendung ist die Untertisch Montage, z.B. an einem einzelnen Waschbeckem im Gäste-WC oder an einer Spüle. »

Zanker Wo 5 U-S

Zanker Wo 5 U-S
Den Zanker Wo 5 U-S kann man sowohl für die Küchenarmatur als auch für Handwaschbecken gut einsetzen. Der kleine Warmwasserspeicher lässt sich jedoch nur als Untertischgerät anschließen. Dafür punktet die dreifach einstellbare Temperaturbegrenzung. »

Stiebel Eltron SNU 5 SL

Stiebel Eltron SNU 5 SL
Der Stiebel Eltron SNU 5 SL ist für den Warmwasserbezug an einer einzelnen Entnahmestelle konstruiert. Leistung und Maximaltemperatur eignen sich gut zum Händewaschen und Spülen. Die Auslauftemperatur ist am Gerät stufenlos einstellbar. »

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