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Dirt Devil M607 Spider

Der Dirt Devil M607 Spider ist ein kleiner und leichter Saugroboter für die automatische Reinigung zwischendurch. Er lässt sich auf Hartböden und kurzflorigen Teppichböden einsetzen. Dabei arbeitet der M607 vollautomatisch, ohne geplant zu navigieren. Stattdessen nutzt er bei jedem Saugvorgang nacheinander drei unterschiedliche Zufallsprinzipien, um möglichst den ganzen Boden abzufahren. Einen klassischen Staubsauger kann er letztlich nicht ersetzen. Aber er bietet einfache Unterstützung, um den Bodenschmutz im Rahmen zu halten.

Dirt Devil M607 Spider: Preise im Vergleich

Dirt Devil Spider M607 Saugroboter
Vorteile

    • Preis-Leistungs-Verhältnis
    • Fallsensor und Stoßfänge
    • Reinigungsleuchte für Staubbox

Nachteile

    • Geringe Saugleistung
    • Erkennt Bodenbeläge nicht
    • Mittelmäßige Navigation

Eigenschaften
  • ca. 50m²
  • 60 min
  • 240 min

Saugbetrieb und Routen

Dirt Devil Spider M607 saugen
Die Saugbahnen je nach Modus beim M607 Spider Test (c) Dirt Devil
  • Im „Zufallsmodus“ durchquert er den Raum, der Name sagt es schon, auf gut Glück. Das ist natürlich nicht sehr effizient. Und es garantiert auch nicht, dass überhaupt jede Stelle einmal gereinigt wird.
  • Im zweiten Betriebsmodus „Kreiseln“ bewegt er sich in kreiselnder Bewegung über den Boden. Das ist recht systematisch, doch da er keine Navigationskarte speichert, ist ebenfalls nicht gewährleistet, dass wirklich überall gesaugt wird.
  • Im dritten Modus „Kanten“ fährt er im Prinzip die Wände bzw. sonstige längs verlaufende Bauteile oder Möbel des jeweiligen Raumes ab. Falls der Saugroboter nach dem dritten Modus nicht abgeschaltet wird, beginnt der Zyklus wieder mit dem „Zufallsmodus“.
  • Programmieren kann man den kleinen Dirt Devil leider nicht.

Theoretisch können Räume auf diese Weise lückenlos gereinigt werden. Sicher kann man aber nicht sein. Deutlich teurere Roboter wie der Vorwerk Kobold VR200 (Test) fahren gezielt bahnweise durch Räume, orientieren sich dabei z.B. mittels Laser oder anderer visueller Sensoren und planen eine Route – regelrecht wie ein keines Navigationssystem.

Umgang mit Hindernissen

Was geschieht, wenn der Dirt Devil M607 Spider auf ein Hindernis trifft? Der Saugroboter merkt dies und ändert automatisch die Fahrtrichtung. Nur im „Kreiselmodus“ wird das anders gehandhabt. In diesem Fall wechselt das Gerät sofort in den „Kantenmodus“.

  • Hindernisse wie Stühle oder Beitische muss man für den „Kreiselmodus“ aus dem Weg räumen.
  • Einer Absturzsicherung verhindert, dass er Treppen hinabstürzt. Mit drei Fallsensoren erkennt er, ob es abwärts geht. In diesem Fall ändert der Devil die Fahrtrichtung und kehrt um.
  • Man kann die Empfindlichkeit der Fallsensoren einstellen und z.B. festlegen, wie bei helleren Böden, höheren Stufen oder dunkleren Böden reagiert wird. Diese Einstellung erfolgt über einen Schieberegler an den drei Fallsensoren.
Hartböden und kurzflorige Teppichböden

Der Dirt Devil M607 Spider erkennt nicht von allein, welchen Untergrund er gerade reinigt. Der Standard ist das Reinigen von Hartböden. Um auch kurzflorige Teppichböden zu reinigen, müssen die beiden Rundbesen abgezogen werden.

Wie reinigt man den M607 Spider?

Der Staubbehälter des Dirt Devil M607 Spider lässt sich sehr einfach reinigen. Dazu muss nur der Staubbehälterdeckel entfernt und der Staubbehälter entnommen werden. Nun muss man die Staubbox mit Filter vorsichtig über einen Mülleimer halten und dann ausklopfen. Falls noch Reste bleiben, kann man dieser auch mit einem Schmutztuch und unter fließendem Wasser reinigen. Auch das Wiedereinsetzen des Behälters ist recht einfach.

Lieferumfang

Das Zubehör des Dirt Devil M607 Spider umfasst:

  • Zwei Filter – einen zur direkten Verwendung, einen als Ersatz.
  • Vier Rundbesen, davon zwei als Ersatz. Nett gelöst, denn so spart man sich den ersten Nachkauf von Zubehör.
  • Netzteil und Akku.

Fazit Dirt Devil M607 Spider

Für die Reinigung zwischendurch ist der kleine Robotersauger angesichts des ausgezeichneten Preis-/Leistungs-Verhältnisses eine zufriedenstellende Wahl. Er ist günstig, aber ist nicht programmierbar, bietet eine relativ geringe Saugleistung und erkennt keinen Schmutz, um dreckige Stellen noch einmal anzufahren. Wer eigentlich kaum noch selber saugen will, sollte sich ein leistungsfähigeres Modell mit besserer Navigation zulegen.