Elektrogeräte : Geschirrspüler

Geschirrspüler

Welcher ist der beste Geschirrspüler? Jetzt im Spülmaschinen-Vergleich Bestseller und aktuelle Sieger aus Spülmaschinen Tests entdecken. Oder direkt weiter zu speziellen Bauarten:

Spülmaschinen im Vergleich

GeschirrspülerBosch
SMI68M85EU
Bauknecht
BBC 3C26 X
Miele
G6300 SCi
Miele
G6770 SCVi
Siemens
SN436S00KE
Bosch SMI68M85EU
Bauknecht BBC 3C26 X
Miele G6300 SCi
Miele G6770 SCVi Test/Bericht
Siemens SN436S00KE
85,6%
85,2%
84,5%
84,0%
82,5%
EnergieeffizienzA++ A++ A+++ A+++ A++
Maßgedecke1414141413
Spülprogramme88876
Lautstärke42 dB(A)46 dB(A)44 dB(A)44 dB(A)46 dB(A)
BesonderheitUnser Vergleichssieger
Testsieger Stiftung Warentest Heft 07/2017: "gut (2,2)"
Angebote ab389,95 €1.199,00 €447,90 €

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Testsieger im Überblick

Die aktuellen Geschirrspüler-Testsieger bei Stiftung Warentest sind Stand August 2019 weiterhin diejenigen von 2017: Dort schnitten G6770 SCVi und Siemens SN558S06TE am besten ab. Denn ein Test 2019 steht noch aus. Und der Geschirrspüler-Vergleich von 2018 bewertete lediglich günstige Geräte mit A+ Energieeffizienz.

TestmagazinAusgabeAnzahl 45-cm-ModelleGeschirrspüler im TestTestsiegerGesamtnote
Stiftung Warentest11 / 2018019-"befriedigend (2,6)"
"07 / 2017012Miele G 6770 SCVi,
Miele G 6730 SCi, Siemens SN558S06TE,
Siemens SN658x06TE
"gut (2,2)"
"06 / 2016312Miele G 6200 SCi,
Miele G 6260 SCVi
"gut (1,9)"
"05 / 2015011Neff S51N65x6EU - GB960,
Bosch SMI68N25EU
"gut (2,1)"
"05 / 2014210Miele G 6300 SCi Ecoline,
Miele G 6360 SCVi
"gut (1,8)"
"06 / 2013312Bosch SMV69N00EU,
Bosch SMI69N05EU
Neff S41N58N2EU,
Siemens SN56N594EU
"gut (1,9)"
ETM Testmagazin05 / 201708AEG FES6370XPM"sehr gut (92,7%)"
"11 / 201109--
"09 / 2009010Bauknecht GSiE 100 Power PT"sehr gut (93,0%)"
Stiftung Warentest: Untersuchte Modelle

Die Zeitschrift „test“ hat 2010 bis 2018 jedes Jahr Geschirrspüler ausgiebig geprüft.

  • 2018 galt der Test günstigen Geschirrspülern mit Energieffizienzklasse A+. Dabei waren 13 voll- und 6 teilintegrierte Geräte im Vergleich.
  • 2017 sind 10 vollintegrierbare, 8 bauähnliche teilintegrierte und zum Vergleich 3 unverkleidete Unterbaumaschinen angetreten – alle mit 60 cm Baubreite.
  • 2016 hat das Institut 8 teilintegrierte 60-cm-Spülmaschinen angesehen, darüber hinaus 3 mit nur 45 cm Breite. Außerdem in Kurzform dabei: 10 breite und 1 schmale Vollintergierbare.
  • 2014 waren es 10 Geräte, davon 8 in Normalbreite (60 cm) und 2 schmale Spülmaschinen (45 cm).
  • Im Test 2013 haben die Prüfer 14 verschiedene Modelle, davon 10 mit 60 cm Breite, die übrigen mit 45 cm Baubreite, unter die Lupe genommen.

Das Testmagazin „ETM“ hat anscheinend nur in unregelmäßigen Abständen mehrere Spülmaschinen im Vergleich geprüft: 2009, 2011 und 2017. Hinzu kommen vereinzelte Einzeltests. Aufgrund der technischen Entwicklung und Änderungen im Sortiment sind Urteile von vor mehreren Jahren mit Vorsicht zu genießen. Solange die Testkriterien aber gleich bleiben, behalten Testurteile ihre Aussagekraft.

Wie läuft ein Spülmaschinen Test ab?

Seriöse Tests prüfen systematisch diverse Kriterien, um den besten Geschirrspüler zu ermitteln. Die Prüfungen erfolgen dabei mit vielen Wiederholungen – und dies oft sogar an mehreren Exemplaren desselben Testmodells. Das soll Ausnahmen enttarnen. Zur Gesamtwertung zählen vor allem folgende Punkte:

  • Reinigungswirkung
  • Verbrauch (Wasser und Strom)
  • Lautstärke
  • Handhabung (Befüllung und Bedienung)
  • Programmvielfalt

Reinigungswirkung testen

Prüfer verschmutzen gezielt verschiedenste Geschirrteile, Gläser und Besteck. Auch angetrocknete Reste sind dabei wichtig. Denn im Alltag will man schmutztiges Geschirr jeder Art gut reinigen.

Tester verschmutzen sauberes Geschirr identisch mit abgemessenen Lebensmitteln. Dadurch soll der Schmutz für jede Maschine gleich sein – ebenso wie der Geschirrreiniger. Nur so kann man auch die Reinigung aussagekräftig vergleichen. Häufig kommen folgende Lebensmittel zum Einsatz:

  • Eigelb (angetrocknet)
  • Kaffee (stehengelassen, bis sich ein Kranz bildet)
  • Spinat (angetrocknet)
  • Tomatensaft (in Gläsern)

Was für Geschirr verwenden Testmagazine?

Das ist je nach Testmagazin anders. Es gibt jedoch Vorschläge der International Electrotechnical Commission für Testbestückungen. Sie orientieren sich daran, welche Geschirrteile, Besteckstücke etc. in normalen Haushalten in der Regel tatsächlich in der Spülmaschine gesäubert werden.

Weitere Geschirrspüler Bewertungen

Da jeder Spülmaschinen Test nur ca. 10 Modelle vergleicht, sollte man als Ergänzung auch Kundenrezensionen echter Käufer ansehen. Zudem zeigen wir Ihnen weitere Spülmaschinen im Vergleich. Wir bewerten dabei jede anhand der Herstellerangaben – auch getrennt nach verschiedenen Disziplinen. Auf der Produktseite sehen Sie transparent, in welchen Bereichen die jeweilige Spülmaschine Stärken oder Schwächen hat. So finden Sie schneller das passende Gerät.

Geschirrspüler: Vergleich 2019

    Bosch SMI68m85eu
    • 85,6% Gesamtwertung
    • 8 Spülprogramme
    • Energieeffizienzklasse A++
    • Trocknungseffizienzklasse A
    -,-- €
    Beim Bosch SMI68M85EU handelt es sich um einen teilintegrierten Geschirrspüler. Er zählt zu den leisen Geräten in dieser Klasse und spült Geschirr sparsam, sowohl was Wasser als auch Stromverbrauch betrifft. Ausstattung und Funktionsumfang Dieser Geschirrspüler hat ein Fassungsvermögen von ca. 160 Einzelteilen, genaugenommen entspricht das 14 Maßgedecken mit Teller, Tassen und anderem Zubehör – das ist weit überdurchschnittlich. Diese Geschirrteile finden Platz in einer VarioSchublade, die für Bestecke und andere Kleinteile vorgesehen ist.
    Bauknecht BBC 3C26 X
    • 85,2% Gesamtwertung
    • 8 Spülprogramme
    • Energieeffizienzklasse A++
    • Trocknungseffizienzklasse A
    Der Bauknecht BBC 3C26 X fasst überdurchschnittlich viele Maßgedecke, die er mit einer guten Energieeffizienz reinigt. Praktisch für alle, die häufig sehr viel Geschirr reinigen möchten. Beliebtheit und Test-Info Für den BBC 3C26 X steht ein Spülmaschinen Test zwar noch aus. Doch die starke Beliebtheit im Online-Handel machte ihn zu einem der meistverkauften Spülautomaten um den Jahreswechsel 2017/2018. Unsere Geräteeinstufung kann bei der Entscheidung helfen, ob das Bauknecht Gerät zu Ihren Anforderungen passt.
    Miele G6300 SCi
    • 84,5% Gesamtwertung
    • 8 Spülprogramme
    • Energieeffizienzklasse A+++
    • Trocknungseffizienzklasse A
    -,-- €
    Die Miele G6300 SCi Ecoline erzielte das mit Abstand beste Gesamturteil im Spülmaschinen Test von Stiftung Warentest (Heft 05/2014). Mit "gut (1,8)" war sie das einzige Modell, das insgesamt besser als mit 2,0 bewertet wurde. Wie gut sind ihre Eigenschaften im Vergleich zu aktuellen Geräten? Jetzt informieren. Beste Spülwirkung: Miele G6300 SCi Ecoline im Test Die 60 cm breite Miele Spülmaschine legte reihenweise Bestleistungen an den Tag: Sowohl bei den reinen Spülprüfungen als auch bei der Handhabung lag die teilintegrierte Spülmaschine vorn.
    Miele G6770 SCVi Test/Bericht
    • 84,0% Gesamtwertung
    • 7 Spülprogramme
    • Energieeffizienzklasse A+++
    • Trocknungseffizienzklasse A
    -,-- €
    Die Miele G6770 SCVi hat Platz 1 im Geschirrspüler Test 2017 von Stiftung Warentest belegt: Mit der Gesamtnote "gut (2,2)" sowie Bestwerten in "Sparprogramm" und "Automatikprogramm" lag es knapp vor drei Modellen von Siemens und Bosch. Zudem erreichte der vollintegrierbare Geschirrspüler als einziger eine bessere Note als "2,0" in der Rubrik "Handhabung". Bedienung Mit vielfach verstellbaren Körben und Haltestacheln lässt sich der Innenraum für verschiedenste Geschirrteile anpassen. Mit 14 Maßgedecken passt zudem überdurchschnittlich viel ins Innere.
    Siemens SN436S00KE
    • 82,5% Gesamtwertung
    • 6 Spülprogramme
    • Energieeffizienzklasse A++
    • Trocknungseffizienzklasse A
    Mit Wasser geht die Siemens SN436S00KE sehr sparsam um: Der jährliche Verbrauch gemäß EU-Norm ist einer der niedrigsten in unserem Spülmaschinen Vergleich. Allerdings muss man dafür eine enorm lange Laufzeit in Kauf nehmen. Abgesehen davon ist die Maschine sehr praktisch. Der Innenraum bietet drei Ebenen und ist überdurchschnittlich gut befüllbar.
    Indesit DFP 58T94 A EU
    • 82,5% Gesamtwertung
    • 8 Spülprogramme
    • Energieeffizienzklasse A++
    • Trocknungseffizienzklasse A
    Die italienische Marke Indesit ist in Deutschland eher unbekannt, allerdings in vielen anderen Märkten ein renommierter Hersteller. Umso interessanter ist es, sich den Indesit DFP 58T94 A EU näher anzusehen. Obere Mittelklasse Leistung Die Spülergebnisse überzeugen durchweg, wie es aber für moderne Geschirrspüler (Test) auch zu erwarten sein sollte. Der DFP 58T94 A EU erreicht die jeweis höchste Reinigungswirkungsklasse A und Trocknungswirkungsklasse A. Für eine besonders intensive, keimfreie Reinigung steht zudem ein Extraprogramm zur Verfügung.
    Bauknecht GSX 102303 A3+ TR
    • 81,6% Gesamtwertung
    • 8 Spülprogramme
    • Energieeffizienzklasse A+++
    • Trocknungseffizienzklasse A
    -,-- €
    Der Bauknecht GSX 102303 A3+ TR bietet überdurchschnittlich viel Platz, reinigt leise und mit sehr vielen Einstellungsmöglichkeiten. Allerdings monierte der Geschirrspüler Test von Stiftung Warentest im Heft 05/2014 die geringe Spüldauer und Trocknungswirkung im Sparmodus. Positiv wiederum: Für rückenfreundliche Bedienung ist auch ein Hocheinbau möglich. Programme Der GSX 102303 bietet insgesamt 7 Standard- und ein Sensorprogramm an. Als Besonderheiten gibt es Steam-, Gläser- und Nachtspülprogramm. Bei letzterem ist die Lautstärke der Maschine auf sehr leise 39 dB(A) reduziert.
    Bosch SMU53M75EU
    • 81,5% Gesamtwertung
    • 5 Spülprogramme
    • Energieeffizienzklasse A++
    • Trocknungseffizienzklasse A
    -,-- €
    Der Bosch SMU53M75EU ist ein 60 cm breiter Unterbau-Geschirrspüler aus Edelstahl, das ein Fassungsvermögen von 13 Maßgedecken aufweist – etwas mehr als normalerweise üblich in dieser Klasse. Es zeichnet sich besonders durch seinen sehr niedrigen Energieverbrauch im Spülmaschinen Vergleich aus, der nur 0,92 kWh beträgt. Dies entspricht der guten Energieeffizienzklasse A++. Programme und Einstellungen Die Bosch SMU53M75EU bietet fünf Spülprogramme. Zudem gibt es drei Sonderfunktionen. Mit ihnen kann man das Programm vor dem Start optional weiter anpassen.
    Neff S51N65X6EU GV960
    • 80,5% Gesamtwertung
    • 6 Spülprogramme
    • Energieeffizienzklasse A++
    • Trocknungseffizienzklasse A
    -,-- €
    Der Neff S51N65X6EU war Testsieger bei Stiftung Warentest (Heft 05/2015). In diesem Spülmaschinen Test hat das Institut insgesamt 12 vollintegrierbare Geschirrspüler im Vergleich geprüft. Allen gemeinsam ist dabei die Energieffizienzklasse A++ gewesen. Der Neff erzielte insgesamt das beste Qualitätsurteil mit "gut (2,1)" und konnte vor allem durch besonders ruhigen Programmlauf mit "sehr gut (1,4)" punkten. Spülprogramme Mit sechs verschiedenen Spülprogrammen bietet die Neff S51N65X6EU eine normale Austattung.

Bestseller: Beliebteste Geschirrspüler 2019

Hier finden Sie die Top 3 Spülmaschinen Bestseller bei Amazon, Deutschlands größtem Online-Shop. Eine gute Ergänzung zu Testberichten, denn sehr beliebte Geräte überzeugen offenbar immer mit Ihren Eigenschaften und dem Preis-Leistungs-Verhältnis.

1. Platz
Bauknecht Hausgeräte GmbH BUC 3C26 X
2. Platz
Bosch SMU46KS00E
3. Platz
Bosch SMV46KX00E

Brauche ich einen Geschirrspüler?

Vor der Kaufentscheidung steht manchmal die Frage: Soll man überhaupt maschinell oder lieber von Hand spülen? Bei der Antwort spielen Geld, Zeit, Umweltschutz und Hygiene eine Rolle. Welche Vorteile bieten Spülmaschinen?

Geschirrspüler: Vorteile & Nachteile vergleichen
Vortelle & Nachteile von Spülmaschinen im Vergleich ansehen

Vorteile

  • Man spart Zeit. Laut einer Untersuchung aus England braucht man für dieselbe Menge verschmutztes Geschirr 60 Minuten, wenn man per Hand spült. Aber es dauert nur neun Minuten, um es in die Maschine ein- und wieder auszuräumen.
  • Man vermeidet „Spülhände“. Denn die Hände kommen nicht mehr selber mit Spülmittel und heißem Wasser in Kontakt.
  • Wer sein Geschirr per Hand spült, häuft oft einen Stapel schmutziges Geschirr an. Dank einer Spülmaschine sieht die Küche schon ordentlicher aus. Und es ist vorteilhaft, da Essensreste weniger offen müffeln und langsamer antrocknen.
  • Hygienisch gute Reinigung. Geschirrspüler töten durch ihre hohen Temperaturen Keime besser ab, als man es normalerweise mit einem Spülen von Hand schafft.
  • Automatische Dosierung: Modelle mit Dosier-Assistent helfen, genau die benötigte Menge Geschirreiniger zu verbrauchen – und nicht mehr.

Nachteile

  • Der hohe Kaufpreis kann abschrecken, während z.B. Spülbürste oder Schwamm nur wenige Euro kosten.
  • Manche Materialien eignen sich nicht zum Maschinenspülen. Dazu zählen z.B. Gummi, Kunststoff und Holz. Aber auch Geschirr wird in der Spülmaschine stärker beansprucht und kann teils matt werden.
  • Für sehr grobe Verschmutzungen und Verkrustungen benötigt man im Einzelfall zwei Durchläufe oder man muss von Hand nachspülen. Nach eigener Erfahrung mit Geschirrspülern kommt das jedoch selten vor.

Welche Spülmaschine passt zur mir?

Unsere Checkliste zeigt Ihnen, worauf Sie achten sollten, damit Sie die beste Spülmaschine für Ihren Bedarf finden. Vor allem folgende vier Eigenschaften sind wichtig.

Platzbedarf: Breite und Position

Je nach verfügbarer Stellfläche am Boden sind folgende Varianten verfügbar:

  • 60 cm breite Einbau-Geschirrspüler für die Küchenzeile. Sie haben den mit Abstand größten Marktanteil. Vorteil ist der sehr große Innenraum, der viel Geschirr aufnehmen kann. Alle Einbauformen sind erhältlich.
  • 45-cm-Geschirrspüler zum Einbau in die Küchenzeile sind besonders schmal, bieten aber weniger Platz im Innern. Daher sind sie z.B. für Single-Haushalte sinnvoll. Diese Modelle sind ebenfalls in allen Einbauweisen erhältlich.
  • Freistehende Geschirrspüler für den Boden sind ideal, wenn man eine große Maschine sucht, aber in der Küchenzeile kein Platz mehr ist. Sie lassen sich flexibel aufstellen und sind sowohl in 45 als auch 60 cm Breite erhältich.
  • Tisch-Geschirrspüler sind die Lösung, wenn am Boden gar kein Platz ist. Positionieren kann man sie z.B. auf einem Tisch oder der Küchenarbeitsplatte – ähnlich einer Mikrowelle. Allerdings bieten die Mini-Geschirrspüler den geringsten Innenraum.
In Höhe (82-85 cm) und Tiefe (ca. 60 cm) ähneln sich alle Boden-basierten Maschinen. Gute Geräte sind zudem an den Ecken geringfügig höhenverstellbar, um Unebenheiten auf dem Boden auszugleiche. Übrigens: Bei einem Spülmaschinen Test wertet Stiftung Warentest die verschiedenen Bautypen getrennt voneinander, sodass es mehrere Testsieger gibt

Front-Dekor

Wenn Sie Ihre neue Spülmaschine in eine Küchenzeile integrieren möchten, gibt es mehrere Möglichkeiten, wie die Front aussehen kann. Je nach Art der Vorderseite unterscheidet sich auch die Bedienung. Die Spüleigenschaften sind davon aber unabhängig. Oft bieten Hersteller dasselbe Modell in allen Front-Gestalten an.

  • Unterbau-Geschirrspüler: Serienmäßig mit komplett verkleideter Front, meist in einer neutralen Gestaltung wie Edelstahl, Aluminium oder weißem Lack. Die Bedienleiste befindet sich im oberen Bereich auf der Frontseite.
  • Integrierbare Geschirrspüler lassen sich dem Stil der Küche anpassen. Ab Werk fehlt ihnen die Frontverkleidung vollständig oder teilweise, damit man das individuelle Dekor der Küchenschränke aufsetzen kann. Die ensprechende Fläche muss man beim Küchenanbieter bestellen.
  • Teilintegrierte Geschirrspüler: Die Bedienleiste im oberen Teil ist neutral verkleidet, z.B. in Edelstahl. Darunter bringt man auf ca. 80% der Fläche eine Dekorblende an. Knöpfe, Tasten und Display liegen direkt frei zugänglich auf der Frontseite.
  • Vollintegrierbare Geschirrspüler: Die gesamte Front wird mit dem Dekor der Küchenzeile verkleidet. Ist die Klappe geschlossen, kann man nicht erkennen, dass es sich um einen Spüler handelt. Bedienleiste und Display sind nur bei geöffneter Klappe zugänglich. Sie befinden sich waagerecht auf der Oberkante der Frontklappe. Wichtig für einen Geschirrspüler Test: Wie gut funktionieren Bedienung, Warnhinweise, Restlaufanzeige und mehr - solange die Front geschlossen ist?

Innenraum und Maßgedecke

Der Innenraum soll in der Regel so viel Platz wie möglich bieten. Denn der nutzbare Stauraum entscheidet darüber, ob Sie Ihr Geschirr gut einräumen und möglichst komplett mit einem Spülgang reinigen können. Für den Vergleich sind drei Eigenschaften wichtig. Wie viele Maßgedecke passen hinein? Welche Geschirrhalter sind eingebaut? Wie kann man das Besteck einsortieren?

Das Maßgedeck

Die Füllmenge geben Hersteller in der Menge der „Maßgedecke“ an, die man maximal einladen kann. Was genau ein Maßgedeck ist, legt die Europäische Norm EN50242 fest. Hinweis: Das Zeichen ⌀ bedeutet „Durchmesser“.

Geschirr

Je 1x pro Maßgedeck

  • Essteller (26 cm ⌀)
  • Suppenteller (23 cm ⌀)
  • Desserteller (19 cm ⌀)
  • Untertasse (14 cm ⌀)
  • Tasse (0,20 l)
  • Glas (0,25 l)

Besteck

Je 1x pro Maßgedeck

  • Messer (20,3 cm lang)
  • Gabel (18,4 cm lang)
  • Suppenlöffel (19,5 cm lang)
  • Teelöffel (12,6 cm lang)
  • Dessertlöffel (15,6 cm lang)

Einzelteile

Je 1x pro Maschine

  • Ovale Platte (bis 6 Maßgedecke: 32 cm, sonst 35 cm)
  • Servierschüssel (16 cm ⌀)
  • Servierschüssel (13 cm ⌀)
  • Servierlöffel (26 cm Länge)
  • Serviergabel (19,2 cm Länge)
  • Soßenlöffel
  • Servierschüssel (19 cm ⌀, nur ab 7 Maßgedecken)

Geschirrhalter

Je nach Modell kann man Geschirrhalter z.B. flexibel umklappen oder ausklappen. So erhält man je nach Bedarf mehr Fläche in der Breite oder zusätzliche Ablagen, etwa für Espressotassen. Beliebt ist zudem ein höhenverstellbarer Oberkorb wie beim VarioFlex-Korbsystem der Bosch- und Siemens-Geschirrspüler. Darüber hinaus lassen sich manche Körbe komplett entnehmen. Das schafft Platz für große Teile wie Backbleche usw.

Besteckkasten & Besteckkorb?

Besteckkörbe für den Unterkorb sind die Klassiker, um Gabeln, Löffel und Messer einzuräumen. Alternativ oder ergänzend dazu bieten einige Hersteller flach liegende Besteckkästen. Diese lieben z.B. als dritte Korbeebene über der unteren und mittleren Ebene. Die Vorteile einer Besteckschublade sind:

  • Im Unterkorb ist mehr Platz für Großgeschirr.
  • Die Besteckteile liegen einzeln und säuberlich getrennt, sodass der Spülstrahl überall sehr gut hinkommen kann.
  • Bei manchen Schubladen lassen sich bestimmte Bereich absenken oder Pins zur Seite klappen.

Highlight: Wenn es mal schnell gehen muss, machen einige Geräte das Ausräumen einfacher. Dafür beleuchten sie beim Öffnen das Geschirr im Innenraum.

Spülprogramme

Die meisten Geschirrspüler bieten 3 bis 8 Spülprogramme. Dazu kommen oft Optionen – z.B. zum Beschleunigen. Doch welche Programme braucht man? Das hängt ganz von den bei Ihnen häufigen Schmutzarten, Geschirrsorten, Hygiene-Anforderungen und mehr ab. Denn je nach Laufzeit, Hitze und Wasserdurchlauf hat jedes Programm einen speziellen Einsatzzweck. Unsere Liste erklärt Ihnen, welche Ihren Bedarf abdecken. Übrigens: Je nach Hersteller variieren die Namen etwas. So kann ein Schnellprogramm auch Kurzprogramm heißen usw.

Normalprogramm

Ein Normalprogramm ist für normal verschmutztes Geschirr geeignet und reinigt dieses in der Regel bei etwa 65 Grad Celsius. Dieses Programm kommt auch mit angetrockneten Speiseresten zurecht.

Intensivprogramm

Bei Ihnen fällt oft stark verschmutztes Geschirr an? Ein Intensivprogramm ist genau dafür geschaffen, um z.B. Töpfe und Pfannen gründlich zu reinigen. Zu diesem Zweck arbeitet es mit einer erhöhten Wassertemperatur von normalerweise etwa 70 Grad Celsius.

Sparprogramm

Sie achten besonders auf die Umwelt und Ihren Geldbeutel? Ein Sparprogramm verbraucht weniger heißes Wasser als ein normales Programm derselben Maschine. Eventuell spült es auch mit einer geringeren Menge an Wasser nach. Schon 2014 reichte laut Stiftung Warentest für „sauberes Geschirr (…) meist auch das Sparprogramm“. Aber Vorsicht: Wenn man nur das Sparprogramm benutzt, kann die Spülmaschine mit der Zeit wegen der niedrigen Temperatur verschmutzen. Dies wiederum kann die Gesundheit des Benutzers gefährden und dazu führen, dass der Geschirrspüler stinkt.

Kurzprogramm

Die Zeit drängt beim Spülen? Kurzprogramme heizen schneller auf und lassen mehr Wasser in kürzerer Zeit über die Bestecke, Teller etc. fließen. Ungeeignet sind sie aber für angetrocknete Speisereste, da gründliches Einweichen Zeit benötigt. Die Folge können sonst Schmutzreste nach Programmende sein. Übrigens sparen Kurzprogramme kein Geld. Das liegt laut Zeitschrift „test“ (Ausgabe 06/2013) an ihrem erhöhten Wasser- und Stromverbrauch.

Glas-/Schonprogramm

Sie haben empfindliches Geschirr wie Porzellan oder hitzeempfindliche Gläser? Dafür eignet sich ein Schonprogramm. Denn es setzt auf Temperaturen von meist 40-50°C sowie eine längere Trocknungszeit. „Blinde“ oder „fleckige“ Stellen, die sogenannte Korrosionen, hängen aber auch davon ab, wie hart das Wasser in °dH ist (Grad deutscher Härte). Gute Geschirrspüler sollten diesen Härtegrad zum Glasschutz regulieren. Modelle mit (eher seltenem) Wärmetauscher bieten ebenfalls einen großen Vorteil: Anstatt das noch relativ kalte Geschirr heiß zu besprühen, bringen sie das Wasser zunächst im Spülbehälter auf Temperatur und reinigen schonender.

Leise / Nachtprogramm

Ihre Spülmaschine soll nicht stören? Einige laufen besonders leise und eignen sich sogar für den Nachtbetrieb. Bei Lautstärken um 40 dB sind nur leichte Geräusche zu hören. Das unterbietet sogar die Lautstärke normaler Gruppengespräche. Erreicht wird das unter anderem durch sehr niedrigen Wasserdruck. In der Regel sind die Maschinen auch im Normalbetrieb bereits besonders leise.

Automatik-Programm

Ihnen ist Bedienkomfort besonders wichtig? Das Automatik-Programm erkennt mit Hilfe von Sensoren, wie stark verschmutzt die Beladung ist. Dazu passend stellt es die Temperatur, die Laufzeit und die Anzahl der Wasserwechsel automatisch ein. Sie laufen in der Regel schneller als Eco-Durchgänge, verbrauchen aber grob ein Drittel mehr. Gegenüber dem Normalprogramm kann man je nach Einsatzart auf Dauer aber einige kWh Energie und viele Liter Wasser sparen.

Wichtige Standard-Funktionen

  • Aqua-Stop: Hilft vor Wasserschäden zu schützen.
  • Salz-Nachfüllanzeige: Signalisiert, wenn das Spülmaschinensalz zur Neige geht.
  • Klarspüler-Nachfüllanzeige: Zeigt an, dass wenig Klarspüler vorhanden ist.
  • Je nach Geräteklasse nennt die Nachfüllanzeige die noch verbleibende Anzahl an Spülgängen.

Tipps für sauberes Geschirr

Bei normalen Speiseresten war die Reinigungswirkung zwar bei allen Modellen sehr gut, die Stiftung Warentest 2014 mit Gesamnote "gut" bewertet hatte. Zudem bieten einige Geschirrspüler Sonderprogramme für hartnäckigen Schmutz, z.B. "Vorspülen" oder "Intensiv". Sie können aber auch selbst Hand anlegen. Groben Schmutz abwischen, angetrocknete Essensreste mit etwas Wasser einweichen – das reicht oft schon. Weitere Tipps für gute Ergebnisse haben wir hier für Sie zusammengestellt.

Indem man Geschirr und Besteck clever einräumt, kann man die Reinigung beeinflussen bzw. mehr Obkekte in einem Spülgang säubern.

Für dauerhaft gute Reinigung und frischen Duft sollte man u.a. Sprüharme und Düsen regelmäßig abwischen und Ablagerungen entfernen.

Verbrauch und Effizienz

Das Sparprogramm ist der wichtigste Schritt für einen geringen Verbrauch. Alternative Energiequellen können ebenfalls beim Sparen helfen: Einige Modelle lassen sich in Haushalten mit Solaranlage, Wärmepumpe oder Fernwärme direkt an den Warmwasseranschluss anschließen. Doch manche Geräte bieten weitere Möglichkeiten, gezielt den Verbrauch zu senken.

Sparen durch "Halbe Beladung" und Beladungssensor

Automatisch

Ein Beladungs-Sensor erkennt die Menge des eingelegten Geschirrs. Ein Schmutzsensor („Aqua-Sensor“) prüft den Verschmutzungsgrad des Abwassers. Das jeweilige Spülprogramm passt sich dann den Messwerten an. Topmodelle verfügen über beide Sensoren, aber schon einer davon ist ein echter Vorteil.

Manuell

Wenn die Programmoption „Halbe Beladung“ zur Verfügung steht, kann man bei eher geringer Befüllung den Verbrauch von Hand senken. Optimal sind weitere Optionen, die nur bestimmte Bereiche des Innenraums gezielt spülen, z.B. „Nur unten“ oder „Nur oben“. Diese manuelle Begrenzung ist aber oft nur für bestimmte Programme verfügbar.

Zeolith: Was steckt dahinter?

Für geringen Energie- und Wasserverbrauch setzen einige Siemens- und Bosch-Geschirrspüler auf das Mineral "Zeolith". Seine besondere Eigenschaft: es reagiert "exoterm" mit Wasser. Was heißt das? Sobald es mit Feuchtgkeit in Berührung kommt, bindet es diese zunächst und stößt dabei Hitze aus. Das schlägt drei Fliegen mit einer Klappe.

  1. Zeolith saugt Spülwasser und -dampf auf, sodass die Trocknung leichter und schneller erfolgt.
  2. Das erwärmt beim Kontakt mit Feuchtigkeit von selbst den Innenraum. So spart man Strom beim Aufheizen.
  3. Beim erneuten Aufheizen des Innenraums stößt Zeolith die Feuchtigkeit wieder aus. So wird sie für einen weiteren Spülgang verwertet.
Bis zu 80% weniger Verbrauch

Ein modernes Gerät mit intelligentem Wasserspeicher-System verbraucht demnach laut Hersteller heute nur 6,5 Liter pro Spülgang – im Vergleich zu 30 Jahre alten Geräten ist das eine Senkung um über 80 Prozent. Auch im Trocknungsvorgang kann der Energieeinsatz mit Zeolith um bis zu 30 Prozent nach unten geschraubt werden.

Laufende Kosten und Kaufpreis richtig vergleichen

Schnäppchen oder teuer? Wir helfen mit unserem Online-Preisvergleich, dass Sie ein möglichst günstiges Angebot für einen Geschirrspüler Ihrer Wahl finden. Doch welches Modell ist auf Dauer günstig – und welches nur beim Kauf?

Geschirrspüler kaufen: Einmal- und laufende Kosten

Verbrauch ansehen und durchrechnen

Haushaltsgeräte werden vor allem durch die laufenden Kosten teuer. Schließlich sind Spülmaschinen ebenso wie Wäschtrockner (Test) oder auch Waschmaschinen (Test) in der Regel 10 bis 15 Jahre im Einsatz. Wer pro Jahr 20 € im Verbrauch spart, holt schnell einen höheren Kaufpreis 100 € oder mehr herein.

Das EU-Energielabel hilft dabei schnell weiter. Es muss bei jedem Gerät im Laden und Online-Shop gut zu sehen sein - und zeigt den normierten jährlichen Wasser- und Stromverbrauch. Also den Taschenrechner zur Hand nehmen, mit kWh- und Literpreis multiplizieren und den Unterschied über 10 bis 15 Jahre ausrechnen.

Beispiel für Geschirrspüler Kosten

Rechnen wir mit 28 Cent/kWh Strom und 6,20 € pro Kubikmeter Wasser (also 0,0062 € pro Liter).

Beispiel-Rechnung
  • Angenommen, Spülmaschine A verbraucht pro Jahr 300 kWh Strom und 3000 Liter Wasser. Das ergibt pro Jahr 102,60 € und über 15 Jahre 1.539 € an Strom- und Wasserkosten.
  • Wenn ein anderes Gerät nun 200 kWh Strom und 2.000 l Wasser im Jahr verbraucht, kommt man pro Jahr auf 68,40 € und nach 15 Jahren auf insgesamt 1.026 €.
  • Die Ersparnis über die Nutzungszeit von 15 Jahren beträgt also 1.539 € – 1.026 € = 513 €.

Wenn man sich dann aber für ein Modell entschieden hat, dann lohnt sich der Preisvergleich erst recht: So spart man schon direkt beim Kauf.

EU Energielabel: Geschirrspüler Energieeffizienz

Das Energieetikett ist für jede Spülmaschine im Handel Pflicht. Zunächst einmal bietet das Energielabel einen einheitlichen, EU-weit einheitlichen Überblick über den Verbrauch und weitere zentrale Eigenschaften. Das ist vor allem dann praktisch, wenn man zu einem interessanten Modell keinen ausführlichen oder verlässlichen Geschirrspüler Test findet.

Das Etikett ist für alle Modelle im Handel vorgeschrieben, vom 45-cm-Geschirrspüler bis zur großen vollintegrierbaren Spülmaschine. Welche Infos das Label genau bietet, inwiefern es beim Kauf hilft und was es gerade nicht bedeutet – all das haben wir Ihnen hier zusammengestellt.

Vorgegebenes Format der EU

Geschirrspüler Energielabel: Energieeffizienz & Co
Das EU-Etikett zeigt neben der Energieeffizienz des Geschirrspülers weitere Messwerte.

Praktisch ist zunächst einmal, dass sowohl die Form als auch die Inhalte der Energieetiketten durch Verordnung der EU Kommission genau vorgegeben sind. So kann man sicher sein, dass man Spülmaschinen wirklich direkt miteinander vergleichen kann – und es nicht dem Wohlwollen eines Herstellers überlassen ist, welche Daten er zu Verbrauch, Lautstärke und Ähnlichem angibt. Übrigens: Weil die Informationen in der gesamten EU funktionieren sollen, befinden sich auf dem Etikett mehrere Sprachen.

Was wird auf dem Spülmaschinen Energielabel aufgelistet?

Von oben nach unten sind dies folgende Angaben – die Zahlen beziehen sich auf die orange Markierungen im Energielabel, die normalerweise natürlich nicht mit aufgedruckt sind.

  1. Hersteller (Marke)
  2. Modellname (genaue Modellbezeichnung)
  3. Energieeffizienzklasse von A+++ (bestes) bis D (schlechtestes) mit farbiger Skala zur besseren Zuordnung.
  4. Energieverbrauch in kWh pro Jahr, ermittelt anhand eines genormten Verfahrens (siehe unten).
  5. Wasserverbrauch in Liter/Jahr, ebenfalls mit einem normierten Verfahren ermittelt.
  6. Trockenwirkungsklasse: In diesem Fall ist A die Bestnote, G die schlechteste Wertung. Hinweis dazu: Es gab zuvor auch die Angabe der Reinigungswirkung. Deren beste Einstufung "A" ist aber inzwischen verpflichtend für alle Geräte im Handel.
  7. Maßgedecke: Maximale Füllmenge, berechnet anhand sogenannter Maßgedecke.
  8. Lautstärke: Geräuschpegel beim Spülen in dB (Dezibel).

Mindestens "A+" muss es sein

Die Werte auf dem Energie-Label für Geschirrspüler sind nicht nur eine bloße Information, sondern haben auch konkrete Auswirkungen auf den Verkauf. Denn ein 60-cm-Geschirrspüler, der lediglich die Energieeffizienzklasse (EEK) „A“ oder schlechter erreicht, darf innerhalb der EU gar nicht mehr verkauft werden.

  • "A+" ist aktueller Mindeststandard für alle Modelle - seit Dezember 2016.

Wie aussagekräftig ist die Energieeffizienz?

Der Stromverbrauch ist ein relevanter Punkt in jedem Vergleichstest. Aber der reine Wert in kWh sagt nicht alles. Schließlich kann derselbe Wert z.B. bei einem Geschirrspüler für 8 Maßgedecke und einem für 14 anfallen. Aber wie kann man den Energieverbrauch pro Spülgut vergleichen? Dabei hilft die Energieeffizienzklasse.

Diese Effizienzklassen reichen aktuell von A+++ als Optimum bis hinunter zu D. Es zeigt auf einen Blick, ob ein Modell geringe oder hohe Stromkosten pro Maßgedeck erzeugt.  Aber: die Energieeffizienz bezieht sich auf voll beladene Spülgänge. Folgendes Beispiel macht das deutlicher.

Gerät A verbraucht pro Spülgang 1 kWh und hat Platz für 1 Maßgedeck.

  • Befüllt man Gerät A mit 1 Maßgedeck, verbraucht es 1 kWh je Maßgedeck. Da dies die Maximalbefüllung ist, ergibt sich hieraus die Energieeffizienz.

Gerät B verbraucht pro Spülgang 2 kWh und hat Platz für 4 Maßgedecke.

  • Belädt man Gerät B mit 1 Maßgedeck, verbraucht es 2 kWh je Maßgedeck.
  • Befüllt man Gerät B mit 4 Maßgedecken, verbraucht es 0,5 kWh je Maßgedeck. Da dies die Maximalbefüllung ist, ergibt sich hieraus die Energieeffizienz.

Gerät B hat zwar den höheren Stromverbrauch, erreicht damit aber überproportional mehr – es hat die bessere Energieeffizienz. Aber nur, wenn man entsprechend viel in die Spülmaschine einräumt.

Tipp: Anzahl der Maßgedecke prüfen

Gerade bei Spülmaschinen, die einen sehr großen Innenraum für z.B. 15 Maßgedecke bieten, sollte man prüfen, ob man diese Menge an Geschirr auch tatsächlich regelmäßig auf einmal säubern will. Denn Innenräume werden immer weiter darauf ausgerichtet, möglichst viel Geschirr aufzunehmen. Doch wenn man viel weniger Besteck und Geschirr einlegt, und sich der gleiche Stromverbrauch auf eine deutlich kleinere Anzahl an Spülstücken verteilt? Sofern kein Automatikprogramm läuft, das die Beladung erkennt, wird die laut EU-Norm effiziente Maschine für Sie persönlich ineffizient. Und Sie fahren günstiger mit einem kleineren Gerät, das insgesamt weniger verbraucht.

Wie wird der Verbrauch einer Spülmaschine ermittelt?

Dazu lässt man man das sogenannte „Eco“ Spülprogramm 280 Mal durchlaufen. Diese Anzahl soll eine typische jährliche Verwendung nachahmen. Über alle anderen Programme sagt der Verbrauchswert aber nichts aus. So kann z.B. das Kurzprogramm einen deutlich höheren Verbrauch in kWh besitzen. Leider läuft das Eco-Programm in Geschirrspüler Tests oft weit über eine Stunde langsamer als die Standardwahl.

Klassisches Handspülen hätte theoretisch eine schlechtere Effizienz als die maschinelle Reinigung.

  • Stiftung Warentest fast mehrere jüngere Studien und Tests so zusammen, dass die energieeffizienten Spülprogramme weitaus weniger Wasser und Energie verbrauchen als Handspülen.
  • Laut einer Untersuchung aus England (onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/j.1470-6431.2009.00840.x/abstract) spart eine Spülmaschine im Vergleich zum Spülen mit Hand sowohl Wasser als auch Strom. Für dieselbe Menge an schmutzigem Geschirr fielen beim Handspülen 49 Liter Wasser und 1,7 Kilowattstunden Strom an. Aber die Spülmaschine im Test benötigte nur 13 Liter Wasser und 1,3 Kilowattstunden Strom.