Elektrogeräte : Geschirrspüler

Geschirrspüler

Sie stehen vor der Frage: Welcher ist der beste Geschirrspüler? Wenn die alte Spülmaschine kaputt ist oder Sie eine neue Küche einrichten, helfen wir Ihnen weiter und vergleichen für Sie:

  • Aktuelle Geschirrspüler Testsieger von Stiftung Warentest und ETM Testmagazin
  • Modelle mit sehr hoher Kundenbewertung
  • Bestseller und besonders beliebte Spülmaschinen im Online-Handel

Geschirrspüler: Unser Vergleich 2018

1. Platz

Bosch SMI68M85EU

Bosch SMI68M85EU

Energieeffizienz: A++ | Trocknungseffizienz: A
Bis zu 14 Maßgedecke | 8 Spülprogramme | 42 dBA

86,0%

Angebote ab –

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2. Platz

Bauknecht BBC 3C26 X

Bauknecht BBC 3C26 X

Energieeffizienz: A++ | Trocknungseffizienz: A
Bis zu 14 Maßgedecke | 8 Spülprogramme | 46 dBA

85,6%

Angebote ab 352,00 €

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3. Platz

Miele G6770 SCVi

Miele G6770 SCVi Test/Bericht

Energieeffizienz: A+++ | Trocknungseffizienz: A
Bis zu 14 Maßgedecke | 7 Spülprogramme | 44 dBA

85,5%

Angebote ab 1.169,00 €

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4. Platz

Miele G6300 SCi Ecoline

Miele G6300 SCi

Energieeffizienz: A+++ | Trocknungseffizienz: A
Bis zu 14 Maßgedecke | 8 Spülprogramme | 44 dBA

84,8%

Angebote ab 1.199,00 €

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5. Platz

Siemens SN436S00KE

Siemens SN436S00KE

Energieeffizienz: A++ | Trocknungseffizienz: A
Bis zu 13 Maßgedecke | 6 Spülprogramme | 46 dBA

82,9%

Angebote ab 439,00 €

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6. Platz

Bauknecht GSX 102303 A3+ TR

Bauknecht GSX 102303 A3+ TR

Energieeffizienz: A+++ | Trocknungseffizienz: A
Bis zu 13 Maßgedecke | 8 Spülprogramme | 44 dBA

82,0%

Angebote ab –

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7. Platz

Indesit DFP 58T94 A EU

Indesit DFP 58T94 A EU

Energieeffizienz: A++ | Trocknungseffizienz: A
Bis zu 14 Maßgedecke | 8 Spülprogramme | 44 dBA

81,8%

Angebote ab 359,00 €

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8. Platz

Neff S51N65X6EU GV960

Neff S51N65X6EU GV960

Energieeffizienz: A++ | Trocknungseffizienz: A
Bis zu 13 Maßgedecke | 6 Spülprogramme | 44 dBA

81,5%

Angebote ab –

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9. Platz

Bosch SMU53M75EU

Bosch SMU53M75EU

Energieeffizienz: A++ | Trocknungseffizienz: A
Bis zu 13 Maßgedecke | 5 Spülprogramme | 44 dBA

80,1%

Angebote ab –

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Platz

Geschirrspüler

Energieeffizienz
Trocknungseffizienz
Maßgedecke maximal
Spülprogramme
Lautstärke

Vergleichswert

Angebote ab

1

Bosch
SMI68M85EU

Bosch SMI68M85EU

A++  
A  
14  
8  
42  
86,0%

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2

Bauknecht
BBC 3C26 X

Bauknecht BBC 3C26 X

A++  
A  
14  
8  
46  
85,6%

352,00 €

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3

Miele
G6770 SCVi

Miele G6770 SCVi Test/Bericht

A+++  
A  
14  
7  
44  
85,5%

1.169,00 €

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4

Miele
G6300 SCi

Miele G6300 SCi

A+++  
A  
14  
8  
44  
84,8%

1.199,00 €

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5

Siemens
SN436S00KE

Siemens SN436S00KE

A++  
A  
13  
6  
46  
82,9%

439,00 €

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Top Geschirrspüler mit Bewertung

1
Bosch SMI68M85EU

Beim Bosch SMI68M85EU handelt es sich um einen teilintegrierten Geschirrspüler.

86,0%

Online ab

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2
Bauknecht BBC 3C26 X

Der Bauknecht BBC 3C26 X fasst überdurchschnittlich viele Maßgedecke, die er mit einer guten Energieeffizienz reinigt. Praktisch für alle, die häufig sehr viel Geschirr reinigen möchten.

85,6%

Online ab

352,00 €

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3
Miele G6770 SCVi Test/Bericht

Die Miele G6770 SCVi hat Platz 1 im Geschirrspüler Test 2017 von Stiftung Warentest belegt: Mit der Gesamtnote "gut (2,2)" sowie Bestwerten in "Sparprogramm" und "Automatikprogramm" lag es knapp vor drei

85,5%

Online ab

1.169,00 €

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4
Miele G6300 SCi

Die Miele G6300 SCi Ecoline erzielte das mit Abstand beste Gesamturteil im Spülmaschinen Test von Stiftung Warentest (Heft 05/2014).

84,8%

Online ab

1.199,00 €

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5
Siemens SN436S00KE

Mit Wasser geht die Siemens SN436S00KE sehr sparsam um: Der jährliche Verbrauch gemäß EU-Norm ist einer der niedrigsten in unserem Spülmaschinen Vergleich.

82,9%

Online ab

439,00 €

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6
Bauknecht GSX 102303 A3+ TR

Der Bauknecht GSX 102303 A3+ TR bietet überdurchschnittlich viel Platz, reinigt leise und mit sehr vielen Einstellungsmöglichkeiten.

82,0%

Online ab

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7
Indesit DFP 58T94 A EU

Die italienische Marke Indesit ist in Deutschland eher unbekannt, allerdings in vielen anderen Märkten ein renommierter Hersteller.

81,8%

Online ab

359,00 €

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8
Neff S51N65X6EU GV960

Der Neff S51N65X6EU war Testsieger bei Stiftung Warentest (Heft 05/2015). In diesem Spülmaschinen Test hat das Institut insgesamt 12 vollintegrierbare Geschirrspüler im Vergleich geprüft.

81,5%

Online ab

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9
Bosch SMU53M75EU

Der Bosch SMU53M75EU ist ein 60 cm breiter Unterbau-Geschirrspüler aus Edelstahl, das ein Fassungsvermögen von 13 Maßgedecken aufweist – etwas mehr als normalerweise üblich in dieser Klasse.

80,1%

Online ab

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Worüber möchten Sie mehr wissen?

Spülmaschinen im Vergleich

Nach Bauart

Nach Marke

Aktuelle Testsieger, Bestseller und Tipps

Sieger Stiftung Warentest

Siemens SN558S06TE

gs-1-ts-1

Sieger im aktuellen Test (07/2017)

Topseller Spülmaschine

Bosch SMU53L15EU

gs-1-bs-1

Sehr beliebt bei Amazon (01/2018)

Topseller unter 300 €

Beko DFN05L10W

gs-1-bs-g1

Günstiger Bestseller (01/2018)

Tipp: Erst Spülmaschinen Tests lesen, dann kaufen

Ein Geschirrspüler Test ist eine gute Entscheidungshilfe, wenn man eine neue Spülmaschine kaufen möchte. Deshalb finden Sie bei uns im Überblick Testsieger verschiedener Testmagazine, Modelle mit besonders guter Kundenwertung sowie aktuelle Preistipps. Im Geschirrspüler Vergleich sehen Sie direkt die wichtigsten Unterschiede und können Ihre Kaufentscheidung leichter treffen.

Wie läuft ein Test ab?

Natürlich muss eine Maschine in erster Linie Gläser, Besteck und Geschirr sauber spülen, sonst verfehlt sie ihren Zweck. Aber glücklicherweise lässt sich feststellen: inzwischen bieten diverse Modelle im Wortsinn „saubere“ Ergebnisse. Das ist zwar erfreulich, bedeutet aber auch wieder ein anderes, wenn auch komfortableres Problem: Wie soll man sich innerhalb dieser recht großen Auswahl entscheiden und den besten Geschirrspüler ermitteln?

Deshalb gehen aktuelle Prüftests mehrere Schritte weiter und untersuchen die Kandidaten auch intensiv nach folgenden Kriterien: Verbrauch (Wasser und Strom), Lautstärke, Handhabung (Befüllung und Bedienung) sowie die Programmvielfalt.

Je nach dem, was für Sie neben der eigentlichen Säuberungsleistung am wichtigsten ist – z.B. der Verbrauch oder die Bedienung – können Sie so anhand der einzelnen Bewertungen oben in unserem Geschirrspüler Vergleich Ihren persönlichen Favoriten finden und Ihren eigenen Geschirrspüler Testsieger ermitteln.

Was genau wird bei der Reinigungswirkung getestet?

Um gut bewerten und später vergleichen zu können, kommen in einem Spülmaschinen Test daher unterschiedlichste schmutzige Küchenutensilien, Geschirrstücke, Gläser und Besteck zum Einsatz. Dafür können etwa in Pfannen Spiegeleier, in Töpfen Milchreis zubereitet werden, wobei die Koch-, Back- oder Essensreste je nach Test auch angetrocknet sind – sei es Käse, Ketchup, Fruchsäfte oder vieles mehr.

Das erhöht einerseits den Schwierigkeitsgrad, ist aber andererseits auch realistisch. Denn oft steht das Geschirr noch lange auf der Küchenzeile, bevor es eingeräumt wird. Weil man aber sagt: „Ich will sauberes Geschirr“, und das nicht nur für leicht verschmutztes Teller & Co. gilt, sondern auch für hartnäckige Verschmutzungen, sind Tests mit angetrockneten Resten wichtig. Wie ein aussagekräftiger Vorher-nacher-Vergleich von schmutzigen und gereinigten Geschirr genau gestaltet wird, ist je nach Testredaktion unterschiedlich.

So sorgen Redaktionen für gleiche Verschmutzung

Seröse Untersuchungen sorgen zunächst einmal als Basis für identische, eher schwierige Verschmutzungen. Das kann dadurch erfolgen, dass man bestimmte Essensarten nach genauen Vorgaben normiert auf zunächst saubere Geschirr und Gläser aufträgt. Die Teller, Gläser etc. versieht man bei einem solchen Vorgehen auf die immer gleiche Weise mit einer genau festgelegen Menge einer bestimmten Substanz.

Um die Verschmutzung für alle Maschinen im Test gleich schwierig zu gestalten, wird sowohl die Menge der Lebensmittelreste geprüft (mit einer Waage misst man die Differenz zwischen sauberem und künstlich verschmutztem Geschirrstück) als auch die Art der Verschmutzung jedes Mal gleich gehandhabt (z.B. Auftragen und verstreichen des Lebensmittels mit einem Pinsel auf einer vorgegebenen Fläche).

Dafür wird in der Regel auf jedem Geschirrstück nur genau eine Verschmutzungsart verwendet – und die Verschmutzung auf diversen Geschirrstücken gewissermaßen in Serie hergestellt, damit die angetrockten Lebensmittelreste & Co für jede Maschine unter den gleichen Umständen zustande gekommen sind. Nur dann lässt sich die Reinigungsleistung der Testspülmaschinen aussagekräftig vergleichen.

Manche Lebensmittel werden besonders häufig zum künstlichen Verschmutzen genutzt – weil sie sowohl typische als auch schwer zu reinigende Stoffe darstellen:

  • Eigelb (über einen bestimmten Zeitraum angetrocknet auf z.B. Tellern und Besteck. Das können z.B. 18 Stunden sein)
  • Kaffee (in eine Tasse gegeben und über einen festen Zeitraum stehengelassen, bis sich ein Kranz bildet)
  • Spinat (der ebenfalls in einer festgelegten Zeitspanne auf Geschirr antrocknet)
  • Tomatensaft (in Gläsern)

Was für Geschirr wird für Testberichte in die Maschine geladen?

Auch das ist je nach Magazin und Redaktion anders. Es gibt jedoch Vorschläge der International Electrotechnical Commission. Diese Vorschläge für Testbestückungen orientieren sich daran, welche Geschirrteile, Besteckstücke etc. in normalen Haushalten in der Regel tatsächlich in der Spülmaschine gesäubert werden.

Wie viel Zufall ist bei den Bewertungen im Spiel?

Gute Magazine testen nicht nur einmal, sondern mehrfach unter gleichen Umständen, wie gut ein Geschirrspüler seinen Dienst versieht. Außerdem erkennt man seriöse Testreihen daran, dass gleich mehrere Modelle desselben Typs auf den Prüfstand gestellt werden.

Falls einmal eine einzelne Maschine einen individuellen Fehler aufweist, wird anhand der anderen Modelle desselben Typs klar, ob dies ein Einzelfall ist oder ein Serienproblem. In solchen Fällen wird teils auch – zumindest ist dies von Stiftung Warentest bekannt – ein weiteres Modell nachgekauft, um besser zu beurteilen, bei wie viel Maschinen des jeweiligen Typs das Problem ebenfalls auftritt.

Natürlich sind bei Großserienmodellen auch vereinzelt „Sonntagsmodelle“ dabei, was im Test kaum auffällt, weil dafür nicht genug Geräte eingekauft werden können. Solche Informationen erhält man wiederum besser aus den Kundenrezensionen – denn die eingekaufte Menge unter den Tausenden Kunden ist natürlich höher, sodass hier auch „Ausreißer“ leichter entdeckt werden können.

Geschirrspüler Testsieger: Die richtige Wahl für alle?

Laut „test“-Gesamturteil 2017 schneiden die teilintegrierbaren Einbaugeschirrspüler Miele G6770 SCVi und Siemens SN558S06TE am besten ab. Ob diese Geschirrspüler auch für Sie persönlich die beste Wahl sind, können Sie anhand der Testkriterien und Ihrer eigenen Anforderungen natürlich selber am besten vergleichen.

Testmagazine & Institute: Ergebnisse der letzten Jahre im Überblick

TestmagazinAusgabeGeschirrspüler im TestTestsiegerGesamtnote
Stiftung Warentest07 / 201712Miele G 6770 SCVi,
Miele G 6730 SCi, Siemens SN558S06TE,
Siemens SN658x06TE
"gut (2,2)"
"06 / 201612Miele G 6200 SCi,
Miele G 6260 SCVi
"gut (1,9)"
"05 / 201511Neff S51N65x6EU - GB960,
Bosch SMI68N25EU
"gut (2,1)"
"05 / 201410Miele G 6300 SCi Ecoline,
Miele G 6360 SCVi
"gut (1,8)"
"06 / 201312Bosch SMV69N00EU,
Bosch SMI69N05EU
Neff S41N58N2EU,
Siemens SN56N594EU
"gut (1,9)"
ETM Testmagazin05 / 20178AEG FES6370XPM"sehr gut (92,7%)"
"11 / 20119--
"09 / 200910Bauknecht GSiE 100 Power PT"sehr gut (93,0%)"

Stiftung Warentest hat seit 2010 jedes Jahr in einem ausgiebigen Test Geschirrspüler miteinander verglichen. Die Berichte erschienen immer zwischen dem April- und Juli-Heft. Auch 2017 war in Heft 07 ein neuer Vergleich enthalten. Die Geräte waren in den letzten Jahren jeweils Modelle zum Festeinbau. Im aktuellen Heft handelt es sich um einen ausgiebigen Überblick zu 10 vollintegrierbaren Maschinen – wobei bauähnliche teilintegrierbare Geschirrspüler ebenfalls in Tabellenform aufgenommen sind.

  • 2017 sind 10 vollintegrierbare, 8 bauähnliche teilintegrierte und zum Vergleich 3 unverkleidete Unterbaumaschinen angetreten – alle mit 60 cm Baubreite.
  • 2016 hat das Institut 8 teilintegrierte 60-cm-Spülmaschinen angesehen, darüber hinaus 3 mit nur 45 cm Breite. Außerdem in Kurzform dabei: 10 breite und 1 schmale vollintergierbare Maschinen.
  • 2014 waren es 10 Geräte, davon 8 in Normalbreite (60 cm) und 2 schmale Spülmaschinen (45 cm).
  • Im Test 2013 haben die Prüfer 14 verschiedene Modelle, davon 10 mit 60 cm Breite, die übrigen mit 45 cm Baubreite, unter die Lupe genommen.

Das Testmagazin „ETM“ hat anscheinend nur in unregelmäßigen Abständen mehrere Spülmaschinen im Vergleich geprüft: 2009, 2011 und 2017. Hinzu kommen vereinzelte Einzeltests. Aufgrund der technischen Entwicklung und Änderungen im Sortiment sind Urteile von vor mehreren Jahren mit Vorsicht zu genießen. Solange die Testkriterien aber gleich bleiben, behalten Testurteile ihre Aussagekraft.

Geschirrspüler kaufen: Anschaffungspreis und laufende Kosten

Vermeintliche Schnäppchen, die sich eventuell auf Dauer als Kostenfresser entpuppen – oder hochpreisige Geräte, die ihren Mehrpreis vielleicht durch niedrige Verbrauchskosten wieder einspielen? Wir helfen mit unserem Online-Preisvergleich, dass Sie ein möglichst günstiges Angebot für einen Geschirrspüler Ihrer Wahl finden. Dennoch: Beim Kauf mit einem Blick ist es schwer herauszufinden, welches Gerät dauerhaft am günstigsten ist.

Geschirrspüler kaufen: Einmal- und laufende Kosten

Dauerhafte Sparsamkeit zahlt sich bei Spülmaschinen aus!

Der Kaufpreis ist natürlich zunächst der wichtigste Preispunkt bei einem Geschirrspüler. Doch auf Dauer ändert sich das oft: Denn Haushaltsgeräte sparen oder kosten vor allem durch seine laufenden Kosten Geld.

Schließlich sind Spülmaschinen, so Trockner oder Waschmaschinen, in der Regel zwischen 10 und 15 Jahre im Einsatz. Wer pro Jahr 20 € Verbrauchskosten spart, holt letztlich auch einen höheren Kaufpreis 100 € oder mehr wieder rein.

Nicht vom Preisschild blenden lassen

Leider steht bei dem ein oder anderen vor allem eine möglichst kleine Zahl auf dem Preisschild im Vordergrund. Kein Wunder, denn erstens ist eine große Anschaffung nicht mal eben so finanziert, und oft ist der Stress groß. Plötzlich geht der bisherige Geschirrspüler kaputt und ein neues Modell muss am besten schon gestern her. Da fehlt oft die Ruhe, um sich einen Vergleichstest für Geschirrspüler anzusehen oder zumindest im Geschäft genau hinzusehen. Doch es lohnt sich. Lieber ein, zwei Tage notfalls per Hand spülen, aber dafür jahrelang über gespartes Geld freuen als sich nachträglich über eine übereilte Kaufentscheidung zu ärgern.

Verbrauchswerte müssen zum Glück immer angegeben sein

Dafür gibt es das EU Energielabel. Es muss bei jedem Gerät im Laden angebracht sein bzw. müssen seine Angaben auch beim Online-Kauf vom Verkäufer gemacht werden. Hier muss man einfach mal den Taschenrechner herausholen: Denn über 10 oder 15 Jahre multiplizieren sich auch scheinbar kleine Beträge und Nachkommastellen zu erklecklichen Summen. Da wird das im Kaufpreis 200 € günstigere Gerät schnell zum Kostenfresser, der seinen Kostenvorteil schnell wieder verliert.

Beispiel durchrechnen: Welche Geschirrspüler Kosten fallen denn nun an?

Rechnen wir mal mit einem Strompreis von 28 Cent/kWh und einem Wasserpreis von 6,20 € pro Kubikmeter (also 0,0062 € pro Liter).

Beispiel-Rechnung
  • Angenommen, Spülmaschine A verbraucht pro Jahr 300 kWh Strom und 3000 Liter Wasser. Das ergibt pro Jahr 102,60 € und über 15 Jahre 1.539 € an Strom- und Wasserkosten.
  • Jetzt mal dagegen verglichen: Ein Gerät, das 200 kWh Strom und 2.000 l Wasser im Jahr verbraucht: Hier kommt man pro Jahr auf 68,40 € und nach 15 Jahren auf insgesamt 1.026 €.
  • Differenz über die Nutzungszeit von 15 Jahren also 513 €.

Natürlich gibt es noch eine wichtige Einschränkung: Wenn ich den Kaufpreis finanzieren muss, kommen ja noch Zinsen hinzu. Das muss man dann wirklich selber einmal sauber durchrechnen. Aber wer über 15 Jahre hinweg pro Jahr um die 30 € sparen kann, sollte sich zumindest nicht um einen Hunderter bei den Anschaffungskosten Sorgen machen – wenn die teurere Maschine enstprechend weniger Verbrauchskosten hat.

Also immer die teurere Maschine kaufen?

Bloß nicht 😉 ! Es ist ja nicht so, dass teurere Maschinen automatisch weniger verbrauchen – es kann aber sein, dass ein im Kaufpreis teureres Haushaltsgerät letztlich das billigere ist. Man sollte sich also nie nur nach dem Einmalpreis entscheiden, sondern unbedingt immer die laufenden Geschirrspüler Kosten beachten und entsprechende Hinweise ins Tests und Berichten in die eigene Entscheidung mit aufnehmen. Wenn man sich dann aber für ein Modell entschieden hat, dann lohnt sich der Preisvergleich erst recht: So spart man schon direkt beim Kauf.

Wasser und Energieverbrauch: So wird verglichen

Grundsätzlich kann man erfreulicher Weise sagen, dass Spül­maschinen längst nicht mehr – wie noch vor wenigen Jahrzehnten – allesamt Stromfresser sind. Einige Modelle gehen sogar sehr sparsam mit den Ressourcen Wasser und Energie um. Worauf sollten Sie vor dem Kauf achten? Hier finden Sie alle Infos.

Energieeffizienzklasse A+++ bis D

Der Stromverbrauch ist ein besonders relevanter Punkt in jedem Vergleichstest. Aber der reine Wert in kWh sagt nicht alles. Schließlich kann derselben Stromverbrauch z.B. bei einem Geschirrspüler für 8 Maßgedecke und eiem für 14 Maßgedecke anfallen. Entscheidender ist also die Frage: Wie viel Energie muss man pro Spülgut aufwenden? Und hier bietet die Energieeffizienzklasse ganz schnelle Übersicht. Inzwischen muss sie übrigens im Shop eines Händlers sehr gut erkennbar angezeigt werden. Das erleichtert einen Vergleich, ohne dass man den genauen Stromverbrauch in kWh im Kopf behalten muss.

Die Klassen reichen aktuell von A+++ als Optimum bis hinunter zu D. So sieht man auf einen Blick, ob ein Modell geringe oder hohe Stromkosten pro Maßgedeck erzeugt. Keine Frage: Auch für einen Testbericht ist die Energieeffizienzklasse deshalb relevant.

Allerdings ist die Angabe der Klasse auf den Energieetiketten nicht allein aussagekräftig. Erstens werden die Innenräume immer weiter darauf ausgerichtet, möglichst viel Geschirr aufzunehmen. Das ist zwar nett, aber meist läuft die Maschine dann lange bevor genug Geschirr angefallen ist, um sie auszufüllen. Sofern kein Automatikprogramm läuft, das die Beladung erkennt, kann für diese geringere Beladung dann derselbe Stromverbrauch anfallen wie für die volle Geschirrspülmaschine. Die Effizienz ist dann also nur in solch einem Fall nur noch halb so hoch. Daher sollte man beim Vergleich der Effizienzklassen darauf achten: Nutzen Sie das jeweilige Modell tatsächlich mit der maximalen Füllmenge?

Und es gibt noch eine weitere Diskrepanz zwischen dem Wert auf dem Energielabel und der Alltagsnutzung. Die Energieffizienz wird nicht bei einem der normalen Spülprogramme gemessen. Auch nicht bei einem erfahrungsgemäß besonders häufig genutzten Programm. Sie bezieht sich vielmehr auf das jeweilige Sparprogramm. Wenn Sie ein Gerät mir sehr guter Energieeffizienzklasse erwerben, kann z.B. das Kurzprogramm unmittelbar einen deutlich höheren Verbrauch in kWh bedeuten. In Sachen Strom- und Wasserverbrauch ist das Sparprogramm daher vorzuziehen. Leider läuft es oft weit über eine Stunde langsamer als die Standardwahl.

Übrigens: Klassisches Handspülen hätte theoretisch eine schlechtere Effizienz als die maschinelle Reinigung. Laut Stiftung Warentest haben jüngere Studien und Tests mehrfach ergeben, dass diese energieeffizienten Spülprogramme weitaus weniger Wasser und Energie verbrauchen als Handspülen.

Wasserverbrauch (in Liter)

Jede Spülmaschine benötigt zwangsläufig saubere Flüssigkeit, um schmutziges Geschirr zu reinigen. Wie hoch der Wasserverbrauch dabei aber ausfällt, ist höchst unterschiedlich. So gibt es sogar Geräte, die das Wasser recyclen. Zum Beispiel mit Zeolith. Dieses Mineral saugt Wasser auf und beschleunigt so den Trockenprozess. Wird es beim nächsten Spülgang im Innenraum wieder heiß, lässt es die aufgenommene Feuchtigkeit verdampfen. Entsprechend geringer fällt der Wasserverbrauch aus.
Wie viele Liter fließen pro Reinigungszyklus oder hochgerechnet auf ein Jahr bei einem bestimmten Normverbrauch durch die Spülmaschine? Die Hersteller geben diesen Wasserverbrauch genormt an. Das muss nicht unbedingt der individuellen Litermenge entsprechen. Aber es ist ein sehr guter Orientierungspunkt.

Verbrauch anpassen: Halbe Beladung und Beladungssensor

Um Wasser und Strom nur nach Bedarf einzusetzen, können gute Geschirrspülmaschinen den Verbrauch an die Befüllung anpassen. Ein wichtiges Kriterium, um dauerhaft Kosten zu senken.

Automatisch

Ein Beladungs-Sensor erkennt die Menge des eingelegten Geschirrs. Ein Schmutzsensor („Aqua-Sensor“) prüft den Verschmutzungsgrad des Abwassers. Das jeweilige Spülprogramm passt sich dann den Messwerten an. Topmodelle verfügen über beide Sensoren, aber schon einer davon ist ein echter Vorteil.

Manuell

Wenn die Programmoption „Halbe Beladung“ zur Verfügung steht, kann man bei eher geringer Befüllung den Verbrauch von Hand senken. Optimal sind weitere Optionen, die nur bestimmte Bereiche des Innenraums gezielt spülen, z.B. „Nur unten“ oder „Nur oben“. Diese manuelle Begrenzung ist aber oft nur für bestimmte Programme verfügbar.

Bestseller: Die aktuell beliebtesten Geschirrspüler 2018

Hier finden Sie den direkten Überblick über die momenanten Spülmaschinen Bestseller bei Amazon – Deutschlands größtem Online-Shop. Eine gute Ergänzung zu Testberichten, denn dauerhaft sehr beliebte Geräte überzeugen offenbar immer wieder Käufer mit Ihren Eigenschaften und dem Preis-Leistungs-Verhältnis.

1. Platz
Bosch SMU53L15EU
2. Platz
Beko DFL 1441
3. Platz
Bomann TSG 708

Brauche ich überhaupt einen Geschirrspüler?

Vor der Kaufentscheidung für ein bestimmtes Modell steht oft die grundsätzliche Frage: Soll man sich überhaupt eine Spülmaschine kaufen oder lieber weiterhin von Hand spülen? Diese Entscheidung wird oftmals von den Kriterien Geld, Zeit, Umweltschutz und Hygiene beeinflusst. Welche Vor- und Nachteile hat es, eine Spülmaschine zu benutzen? Wir stellen es für Sie zusammen:

Vorteile

  • Man spart mit einem Geschirrspüler Zeit. Laut einer Untersuchung aus England braucht man für dieselbe Menge Geschirr 60 Minuten, wenn man es per Hand spült, aber nur neun Minuten, um es in die Maschine ein- und wieder auszuräumen.
  • Indem man einen Geschirrspüler benutzt, vermeidet man es, Spülhände zu bekommen, denn man braucht dann nicht mehr selber mit Spülmittel und heißem Wasser in Kontakt zu kommen.
  • Wenn man sein Geschirr per Hand spült, häuft sich oft ein Stapel schmutziges Geschirr in der Spüle an. Dank einer Spülmaschine sieht die Küche schon ordentlicher aus, weil man das Geschirr gleich nach dem Gebrauch in die Spülmaschine stellen kann. (Das ist übrigens auch insofern vorteilhaft, als dass Essensreste dann langsamer antrocknen)
  • Die Spülmaschine trägt zur Hygiene bei, denn sie tötet durch ihre hohen Temperaturen Keime besser ab, als man es normalerweise mit einem Spülen von Hand schafft.

Nachteile

  • Das große Gerät hat natürlich zunächst einmal einen viel höheren Anschaffungspreis als z.B. Spülbürste oder Schwamm. Dazu kommen übrigens auch noch die Kosten für die Entsorgung, wenn der bisherige Geschirrspüler kaputt ist.
  • Das Geschirr wird in der Spülmaschine stärker beansprucht als beim manuellen Spülen und kann daher matt werden.
  • Manche Materialien eignen sich nicht für die Spülmaschine, wie zum Beispiel Gummi, Kunststoff und Holz.
  • Die Spülmaschine schafft es nicht, jede grobe Verschmutzung wie zum Beispiel Verkrustungen zu beseitigen. Hier muss man im Einzelfall einen zweiten Spülgang vornehmen oder von Hand nachspülen. Nach eigener Erfahrung kommt dieses Problem jedoch wirklich sehr selten vor.

Wichtige Infos, bevor Sie eine Spülmaschine kaufen

Ob man mit einem Geschirrspüler Geld für Energie und Wasser spart und ob man mit ihm die Umwelt schont, ist umstritten. Das kann man z.B. an folgenden Einzeluntersuchungen erkennen, die einander widersprechen.

  • Laut einer Untersuchung aus England (onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/j.1470-6431.2009.00840.x/abstract) spart eine Spülmaschine im Vergleich zum Spülen mit Hand sowohl Wasser als auch Strom. Angeblich verbraucht man für dieselbe Menge an schmutzigem Geschirr beim Handspülen 49 Liter Wasser und 1,7 Kilowattstunden Strom, aber nur 13 Liter Wasser und 1,3 Kilowattstunden Strom mit der Spülmaschine. Allerdings war diese Untersuchung von der Industrie gefördert. Es stellt sich also die Frage, wie objektiv sie ist. Zudem variieren je nach Modell der Energieverbrauch und Wasserverbrauch. Achten Sie daher auf ein entsprechendes Energie-Label, möglichst A+++ bzw. auf entsprechende Prüfergebnisse bei einem Testbericht.
  • Im Gegensatz zu dieser Untersuchung meint der Bund der Energieverbraucher (www.energieverbraucher.de/de/Zuhause/Hausgeraete/Geschirrspueler/site__1324/), man könne von Hand energiebewusst spülen und dann „bis zu 70 Prozent weniger Energie, Spülmittel und Gesamtkosten und etwa gleich viel Wasser“ verbrauchen. Dabei ist die Frage, ob man stets entsprechend diszipliniert spült oder im Alltag nicht doch mehr Energie und Wasser verwendet.
  • Immerhin: die aktuell besten Spülmaschinen im Test verbrauchen immer weniger Strom und Wasser. Leider auf Kosten einer oft enorm langen Programmdauer bei Eco-Spülen. Dennoch steigt die Effizienz im Vergleich zwischen Maschinen- und Handspülen zugunsten der Spülautomaten. Weil das Thema Ressourcenverbrauch immer wichtiger geworden ist, stellt der Energie- und Wasserverbrauch auch ein wichtiges Bewertungskriterium in Tests dar.
Geschirrspüler: Vorteile & Nachteile vergleichen
Vor dem Kauf sollte man Vortelle & Nachteile jeder Art von Spülmaschine im Vergleich betrachten.

Welche Spülmaschine passt am besten in Ihre Küche?

In etwa zwei Dritteln aller Haushalte in Deutschland steht eine Spülmaschine und erledigt den lästigen Abwasch. Das kann nicht nur viel Zeit, sondern auch Wasser sparen – was wir im Abschnitt “Wasser und Energieverbrauch” näher erläutern.

Gerade weil das eine so große Erleichterung im Tagesablauf darstellt, ist die richtige Entscheidung für eine neue Maschine nicht unwichtig. Ein Geschirrspüler Test, Testsiege, gute Bewertungen sowie ein übersichtlicher Modellvergleich helfen schon weiter – aber gibt es darüber hinaus eventuell weitere Punkte zu beachten? Die Antwort ist ein klares Ja. Denn auch wenn ein Geschirrspüler Testsieger die vorgegebenen Kriterien am besten von allen verglichenen Modellen erfüllt hat, so hat wiederum längst nicht jeder Haushalt genau dieselben Kriterien. Das fängt bei der verfügbaren Stellfläche an und hört beim gewünschten Design oft noch lange nicht auf. Warum? Das ist recht schnell erklärt.

Lärm passt gar nicht in die Küche. Deshalb freut es uns, dass neue Spülmaschinen in der Regel recht leise sind. Teilweise liegt ihre Geräuschkulisse nur bei gut 40 dB – das ist viel weniger als die Lautstärke bei einem normalen Gespräch. Insofern sind gute Spülmaschinen im Test nicht mehr mit durchschnittlichen Modellen von vor 20 Jahren zu vergleichen.

Ein neuer Geschirrspüler muss nicht nur technisch und qualitätiv überzeugen, sondern muss einfach auch gut in die eigene – vorhandene oder geplante – Küche passen. Deshalb haben wir hier für Sie einige weitere Aspekte zusammengestellt, die Sie vielleicht wie eine kleine Checkliste durchgehen können, bevor Sie Ihre Kaufentscheidung treffen.

Bauarten, Stellflächen und Platzbedarf

Welches ist die passende Geschirrspüler Bauart? Dazu muss man kurz wissen: Neben der Einbaubreite – die bei einem Geschirrspüler 45 cm bis 60 cm betragen kann – unterscheidet man auch die Art des Aufbaus in der Küche.

Gut zu wissen: Sofern man aus Platzgründen nicht auf eine besonders schmale Bauweise, eine freistehende Spülmaschine oder einen Tisch-Geschirrspüler angewiesen ist, kann man die Wahl der Bauart ganz nach seinem eigenen Geschmack beschließen.

Wenn in der Küchenzeile kein Platz für eine Einbaumaschine ist, ist ein freistehendes Modell sicher eine gute Alternative – und wer auf eine einheitliche Küchenfront Wert legt, dürfte sich trotz etwas höherem Anschaffungspreis eher kein separat stehendes Modell mit eigenem Design aufstellen wollen.

Es gibt zum Glück nur wenige Unterscheidungen, doch die entsprechenden Bezeichnungen muss man einfach kennen, um in Beratungsgesprächen oder bei einem Geschirrspüler Test den Überblick zu behalten. Was bedeuten sie jeweils genau und welche dieser Bauarten ist für Ihre Küche am besten geeignet?

  • Unterbau-Geschirrspüler: Serienmäßig mit komplett verkleideter Front, meist in einer neutralen Gestaltung wie Edelstahl, Aluminium oder weißem Lack. Die Bedienleiste befindet sich im oberen Bereich auf der Frontseite. Damit passen die Einbaugeräte quasi zu jeder Küchenzeile, egal welchen Stil deren Dekor hat.
  • Integrierbare Geschirrspüler: Sie lassen sich auf ihrer Vorderseite dem Stil der Küche anpassen. Denn ihre Front ist ab Werk nicht verziert, sodass man das Dekor der Schränke auf die komplette oder einen Großteil der Front aufsetzen kann.
    • Teilintegrierte Geschirrspüler: Bedienleiste im oberen Teil auf der Frontseite, darunter ist keine Verkleidung angebracht. Hier kann auf ca. 80% der Fläche eine Dekorblende entsprechend der Küchenfront anbringen. Diese bestellt man beim Küchenanbieter mit. Knöpfe, Tasten und Display liegen direkt frei zugänglich auf der Frontseite. Der Unterschied in der Bedienung unterscheidet sich daher nicht prinzipiell zu einem das Gerät, z.B. freistehend ist. Anders sieht es bei folgender Variante aus.
    • Vollintegrierbare Geschirrspüler: Die gesamte Front wird mit dem Dekor der Küchenzeile verkleidet. Ist die Spülmaschinenklappe geschlossen, kann man also nicht erkennen, dass es sich um einen Spüler handelt. Die Bedienleiste ist nur bei geöffneter Klappe zugänglich. Sie befindet sich waagerecht auf der Oberkante der Frontklappe. Wichtig für einen Geschirrspüler Test wichtig ist: Wie gut funktionieren Bedienung, Warnhinweise, Restlaufanzeige und mehr – solange Bedienblende und Display nicht sichtbar sind?
  • Freistehende Spülmaschine haben eine eigene Arbeitsplatte als Abdeckung und sind nicht fest verbaut. Ähnlich wie ein Kühlschrank oder eine Waschmaschine kann man sie beliebig in der Küche aufstellen – und somit z.B. bei kleinen Räumen an noch verfügbare Plätze verschieben. Bei einigen Modellen lässt sich die eigene obere Abdeckung abnehmen, wenn man die Maschine doch unter eine Küchenarbeitsplatte schieben möchte. Was die Kosten betrifft, sind frei­stehende Spülmaschinen in der Regel günstiger als Modelle zum Unterbau bzw. Einbau. Allerdings sind die Einbaugeräte laut Stiftung Warentest in Bezug auf die Strom-Betriebskosten geringfügig besser.
  • Tisch-Geschirrspüler: Freistehende Modelle mit kompletter Verkleidung, die aber nicht als Bodengeräte, sondern zum Platzieren oberhalb der Arbeitsfläche oder in einem Küchenschrank gedacht sind – ähnlich z.B. einer Mikrowelle.: Freistehende Modelle mit kompletter Verkleidung, die aber nicht als Bodengeräte, sondern zum Platzieren oberhalb der Arbeitsfläche oder in einem Küchenschrank gedacht sind – ähnlich z.B. einer Mikrowelle.

Mehrere Bauarten, mehrere Sieger

Bei einem Spülmaschinen Test werden die diversen Bautypen gesondert bewertet, damit man direkt die für die eigene Küche geeigneten Modelle vergleichen und sich die beste Spülmaschine heraussuchen kann. Daher gibt es parallel oft mehrere Testsieger von Stiftung Warentest und anderen Magazinen. Wir stellen Sie in Kürze für Sie zusammen.

Dasselbe Modell – verschiedene Bauarten

Wichtig für die Kaufentscheidung: Oft gibt es auch tech­nisch gleiche Versionen als Standgeschirrspüler und Einbauspülmaschine. Im Allgemeinen sollte man dennoch die Entscheidung zwischen den verschiedenen Bauweisen nicht nur von den Kosten, sondern auch von den Stellmöglichkeiten und teils auch der Optik abhängig machen.

Abmessungen: Wie groß soll die Spülmaschine sein?

Möglichst groß im Innern, ohne durch enorme Außenmaße Platz in der Küche zu verschwenden: Das sollte jede Maschine bieten. Über die Jahre haben sich dafür bestimmte Standard-Größen entwickelt. Vor allem drei Größen sind gängig – und werden im Spülmaschinen Test wegen ihrer großen Unterschiede meist separat bewertet:

  • 60 cm breite Spülmaschinen. Diese Modelle machen den größten Teil im Handel aus.
  • 45 cm breite Spülmaschinen – auch „Single-Geschirrspüler“ genannt. Diese schmalen Geräte kann es in allen Bautypen geben, die auch bei 60-cm-Modellen auf dem Markt sind.
  • Tischgeschirrspüler, die man auf die Arbeitsplatte stellen kann – oder auch auf einen Tisch bzw. eine andere stabile Oberfläche.

Andere Maße sind zwar erhältlich, aber sehr selten. In Höhe (82-85 cm) und Tiefe (60 cm) ähneln sich alle Geräte, die für den Einbau oder Unterbau gedacht sind – schließlich müssen sie ja unter eine Standard-Arbeitsplatte passen. Die Tischmodelle sind natürlich deutlich flacher und kürzer.

Innenraum: Füllmenge und Aufbau

Das Innere einer Spülmaschine soll in der Regel so viel Platz wie möglich bieten. Denn der nutzbare Stauraum entscheidet darüber, ob Sie Ihr Geschirr gut einräumen und möglichst mit nur einem Spülgang komplett reinigen lassen können. Für einen Vergleich zwischen mehreren Geräten sind drei Eigenschaften wichtig. Wie viele Maßgedecke passen in die Maschine? Welche Geschirrhalter sind eingebaut? Wie kann man das Besteck einsortieren?

Das Maßgedeck

Die Füllmenge wird in der Menge der „Maßgedecke“ angegeben, die man maximal einladen kann. Was genau ein Maßgedeck ist, legt die Europäische Norm EN50242 fest.

Geschirr (pro Maßgedeck)

  • 1 Essteller (26 cm Durchmesser)
  • 1 Suppenteller (23 cm Durchmesser)
  • 1 Desserteller (19 cm Durchmesser)
  • 1 Untertasse (14 cm Durchmesser)
  • 1 Tasse (0,20 l)
  • 1 Glas (0,25 l)

Besteck (pro Maßgedeck)

  • 1 Messer (20,3 cm lang)
  • 1 Gabel (18,4 cm lang)
  • 1 Suppenlöffel (19,5 cm lang)
  • 1 Teelöffel (12,6 cm lang)
  • 1 Dessertlöffel (15,6 cm lang)

Einzelteile (je einmal)

  • 1 ovale Platte 32 cm (bis 6 Maßgedecke) bzw. 35 cm (ab 7 Maßgedecken)
  • 1 Servierschüssel (16 cm Durchmesser)
  • 1 Servierschüssel (13 cm Durchmesser)
  • 1 Servierlöffel (26 cm Länge)
  • 1 Serviergabel (19,2 cm Länge)
  • 1 Soßenlöffel
  • 1 Servierschüssel (Durchmesser 19 cm, nur bei Maschinen ab 7 Maßgedecken)

Geschirrhalter

Je nach Modell sind die Halterungen für Geschirr und Besteck flexibel. So kann man z.B. Geschirrhalter umklappen, um eine größere Ablagefläche zu erzeugen, oder zusätzliche Ablageflächen ausklappen. Manche Körbe lassen sich auch in der Höhe verstellen oder komplett herausnehmen, um mehr Platz für große Teile (z.B. Backbleche, große Töpfe usw.) zu schaffen.

Besteckkasten & Besteckkorb?

Besteckkörbe sind die Klassiker und Standard. Alternativ dazu und teilweise auch ergänzend dazu bieten einige Spülmaschinen flach liegende Besteckkästen, z.B. als dritte Korbeebene über der unteren (meist für Töpfe und Geschirr) und mittlerer Ebene (meist für Tassen und Gläser).

Welche Geschirrspüler Programme braucht man?

Bei jedem modernen Geschirrspüler gibt es mehrere Spülprogramme. Doch während die einen gerade mal eine Handvoll bieten, steht bei anderen eine ganze Reihe zur Auswahl. Welche Programme braucht man, und auf welche kann man verzichten? Das kann man am besten entscheiden, wenn man weiß, wo überhaupt die Unterschiede liegen.

Im Prinzip sind die Unterschiede ganz schnell erläutert: Die Programme einer Spülmaschine unterscheiden sich grundsätzlich nach der Dauer des Spülgangs, nach der Temperatur des Wassers und danach, wie häufig das Wasser gewechselt wird.

Standard ist bei vielen Geschirrspüler die Auswahl zwischen Normal-, Intensiv-, Spar-, Kurz- und Schonprogramm. Bleibt die Frage: Was genau verbirgt sich hinter dem jeweiligen Begriff – und welche Geschirrspüler Programme sind für welches Geschirr geeignet?

Namensgebung: Derselbe Programmtyp, verschiedene Bezeichnungen

Die einzelnen Anbieter bezeichnen die verschiedenen Programmarten natürlich nach eigenem Geschmack oder um sie besonders schick wirken zu lassen – da heißt ein Kurzprogramm vielleicht “Schnellprogramm” oder lediglich ein Icon mit mehreren Pfeilen nach rechts. Die folgenden Bezeichnungen sollten Sie daher nicht wörtlich auf Ihrem Gerät suchen – aber es dürfte leicht sein, zu erkennen, welches Programm jeweils gemeint ist.

Normalprogramm

Ein Normalprogramm ist für normal verschmutztes Geschirr geeignet und reinigt dieses in der Regel bei etwa 65 Grad Celsius. Dieses Programm kommt auch mit angetrockneten Speiseresten zurecht.

Intensivprogramm

Ein Intensivprogramm reinigt stark verschmutztes Ess- und Kochgeschirr wie zum Beispiel Töpfe und Pfannen. Zu diesem Zweck arbeitet es mit einer erhöhten Wassertemperatur von normalerweise etwa 70 Grad Celsius.

Sparprogramm

Ein Sparprogramm spart Stromkosten, indem es mit weniger heißem Wasser arbeitet als ein normales Programm derselben Maschine. Eventuell spült es auch mit einer geringeren Menge an Wasser nach.

Man sollte aber darauf achten, nicht ausschließlich das Sparprogramm zu benutzen, sondern hin und wieder auch das Normalprogramm einzuschalten. Ansonsten kann die Spülmaschine mit der Zeit wegen der niedrigen Temperatur nämlich verschmutzen – und diese Verschmutzung kann die Gesundheit des Benutzers gefährden. Diese Verschmutzung führt zudem auch zu dem Phänomen, das irgendwann der Geschirrspüler müffelt bzw. stinkt. Statt einer teuren Reparatur oder kostspieliger Spezialreiniger kann es in diesem Fall schon helfen, bei mehreren Spülgängen auf das Normal- oder Intensiv-Programm zu schalten.

Kurzprogramm

Das Kurzprogramm beschleunigt die Dauer des Spülgangs, indem es mehr Wasser in kürzerer Zeit über die Bestecke, Teller etc. fließen lässt und die Maschine schneller aufheizt. Wichtig ist die Einschränkung, dass diese Programmwahl nicht geeignet ist, wenn Speisereste auf dem Geschirr angetrocknet sind – denn das Einweichen lässt sich in vielen Fällen nicht so sehr beschleunigen und die Folge sind dann oft Schmutzreste nach Programmende.

Ein verbreiteter Irrtum besteht übrigens in der Annahme, Kurzprogramme wären gleichzeitig auch Sparprogramme. Kurzprogramme sparen in der Tat Zeit, aber nicht unbedingt Geld. Sie sind laut Geschirrspüler Test der Zeitschrift „test“ (Ausgabe 06/2013) teurer als Sparprogramme, eben weil sie mehr Wasser verbrauchen. Außerdem verschlingt die beschleunigte Aufheizung Energie.

Schonprogramm

Ein Schonprogramm schont empfindliches Geschirr wie zum Beispiel hitzeempfindliche Gläser, indem es mit einer Temperatur von meist lediglich 50 Grad Celsius arbeitet. Es gibt allerdings auch Gegenstände, die so empfindlich sind, dass man sie noch nicht einmal mit dem Schonprogramm spülen sollte, wie zum Beispiel Kristallgläser – auch wenn bestimmte Hersteller gerade damit werben: In diesem Fall sollten Sie zunächst ein „Testglas“ mitspülen, auf das Sie im Zweifelsfall verzichten können.

Automatikprogramm

Ein Programm, das über den Standard hinausgeht, ist das Automatikprogramm. Es findet mit Hilfe von Sensoren heraus, wie stark verschmutzt die Beladung ist. Dazu passend stellt es die Temperatur, die Laufzeit und die Anzahl der Wasserwechsel automatisch ein.

Tipp: Kein Geld für unnötige Programme ausgeben

Indem Sie wissen, welche Spülprogramme für Sie sinnvoll sind, kaufen Sie im Zweifelsfall nicht ein teureres Modell mit möglichst vielen Funktionen, sondern können sich für das günstigere mit den Programmen, die Sie wirklich nutzen werden, entscheiden. Wenn Sie weitere Tipps zum Geschirrspülerkauf wünschen, helfen Ihnen die aktuellen Geschirspüler Test Ergebnisse sicher ebenfalls weiter.

Spültipps: Sauberes Geschirr bei geringem Verbrauch

Wenn es um normale Speisereste geht, steht die Reinigungswirkung bei allen von Stiftung Warentest 2014 mit Gesamnote „gut“ bewerteten Modellen außer Frage: „sehr gut“ lautet hier jeweils das Urteil. Ob das Geschirr sauber aus der Maschine kommt, wird daher in ihrem Testbericht nicht gesondert hervorgehoben.

Öko oder Intensiv?

In Sachen Reinigungswirkung macht das oft keinen Unterschied. Im Test 2014 reichte laut Stiftung Warentest für „sauberes Geschirr (…) meist auch das Sparprogramm“. Den Sparvorteil bei Strom und Wasser bezahlt man allerdings mit längerer Laufzeit.

Sie möchten weniger Zeit und trotzdem Wert auf Ressourcenschonung legen? Bei diesem Wunsch möchten Hersteller mit einem Automatikprogramm punkten. Das soll den Energie- (kWh) und Wasserverbrauch (Liter) passend zum Grad der Verschmutzung dosieren. Motto: Nur so viel verbrauchen, wie nötig. Diese Programme sind in der Regel deutlich kürzer als Eco-Durchgänge, verbrauchen aber im Vergleich dazu etwas mehr. Hierbei kann man ganz grob mit einem Drittel Mehrverbrauch rechnen. Näheres ist dann der jeweiligen Produktbeschreibung zu entnehmen. Auch Modelle mit Beladungssensor schlagen übrigens den Weg ein, nicht unnötig viel Ressourcen zu verbrauchen. Je weniger Spülgut, desto geringer der Wasserverbrauch.

Vorspülen oder Intensivreinigen?

An besonders schwierigen Fällen können auch die besten Geräte im Standardprogramm scheitern. Deshalb bieten einige Geschirrspüler Sonderprogramme wie „Vorspülen“ oder „Intensiv“ an. Weniger kWh verbrauchen Sie aber bei solchen Ausnahmen, wenn Sie vorab kurz lieber selbst Hand anlegen. Groben Schmutz mit einem Küchentuch abwischen, angetrocknete Essensreste in der Spüle mit wenig Wasser bedecken und einweichen – das reicht oft schon.

Langfristig sauber?

Die wirkungsvolle Reinigung als solche ist wie gesagt guter Standard. Allerdings kann es im Lauf des Gebrauchs die Reinigungswirkung auch einmal nachlassen. Dabei handelt es sich in der Regel aber nicht um Verschleiß. Vielmehr setzen sich in solchen Fällen einfach die Düsen der Sprüharme zu oder die Arme werden durch Ablagerungen blockiert. Solche Probleme sind mit Hausmitteln meist schnell behoben. Auf die eigentliche Qualität und Benotung der Maschine haben solche Vorfälle daher keine Auswirkungen.

Zeolith kann Wasser und Strom sparen

Wenn es um geringen Energie- und Wasserverbrauch geht, setzen die beiden Marken Bosch und Siemens nicht nur auf besondere Eco-Programm mit langer Lauzeit, sondern auch auf ein bestimmtes Mineral: Zeolith. Seine besondere Eigenschaft: es reagiert „exoterm“ mit Wasser. Was heißt das? Sobald es mit Feuchtgkeit in Berührung kommt, bindet es diese zunächst und stößt dabei Hitze aus. Das schlägt drei Fliegen mit einer Klappe.

  1. Zeolith saugt Spülwasser und -dampf auf, sodass die Trocknung leichter fällt.
  2. Das erwärmt beim Kontakt mit Feuchtigkeit von selbst den Innenraum. So ist weniger (stromintensive) elektrische Aufheizung nötig.
  3. Beim erneuten Aufheizen des Innenraums stößt Zeolith die Feuchtigkeit wieder aus. So wird sie für einen weiteren Spülgang verwertet.

EU Energielabel: Geschirrspüler Energieeffizienz – endlich verständlich erklärt

Das Energieetikett ist für jede Spülmaschine im Handel Pflicht. Zunächst einmal bietet das Energielabel einen einheitlichen, EU-weit einheitlichen Überblick über den Verbrauch und weitere zentrale Eigenschaften. Das ist vor allem dann praktisch, wenn man zu einem interessanten Modell keinen ausführlichen oder verlässlichen Geschirrspüler Test findet.

Das Etikett ist für alle Modelle im Handel vorgeschrieben, vom 45-cm-Geschirrspüler bis zur großen vollintegrierbaren Spülmaschine. Welche Infos das Label genau bietet, inwiefern es beim Kauf hilft und was es gerade nicht bedeutet – all das haben wir Ihnen hier zusammengestellt.

Vorgegebenes Format der EU

Geschirrspüler Energielabel: Energieeffizienz & Co
Das EU-Etikett zeigt neben der Energieeffizienz des Geschirrspülers weitere Messwerte.

Praktisch ist zunächst einmal, dass sowohl die Form als auch die Inhalte der Energieetiketten durch Verordnung der EU Kommission genau vorgegeben sind. So kann man sicher sein, dass man Spülmaschinen wirklich direkt miteinander vergleichen kann – und es nicht dem Wohlwollen eines Herstellers überlassen ist, welche Daten er zu Verbrauch, Lautstärke und Ähnlichem angibt. Übrigens: Weil die Informationen in der gesamten EU funktionieren sollen, befinden sich auf dem Etikett mehrere Sprachen.

Was wird auf dem Spülmaschinen Energielabel aufgelistet?

Von oben nach unten sind dies folgende Angaben – die Zahlen beziehen sich auf die orange Markierungen im Energielabel, die normalerweise natürlich nicht mit aufgedruckt sind.

  1. Hersteller (Marke)
  2. Modellname (genaue Modellbezeichnung)
  3. Energieeffizienzklasse von A+++ (bestes) bis D (schlechtestes) mit farbiger Skala zur besseren Zuordnung.
  4. Energieverbrauch in kWh pro Jahr, ermittelt anhand eines genormten Verfahrens (siehe unten).
  5. Wasserverbrauch in Liter/Jahr, ebenfalls mit einem normierten Verfahren ermittelt.
  6. Trockenwirkungsklasse: In diesem Fall ist A die Bestnote, G die schlechteste Wertung. Hinweis dazu: Es gab zuvor auch die Angabe der Reinigungswirkung. Deren beste Einstufung „A“ ist aber inzwischen verpflichtend für alle Geräte im Handel.
  7. Maßgedecke: Maximale Füllmenge, berechnet anhand sogenannter Maßgedecke.
  8. Lautstärke: Geräuschpegel beim Spülen in dB (Dezibel).

Geschirrspüler Energieeffizienzklasse: Mindestens „A“ oder „A+“

Die Werte auf dem Energie-Label für Geschirrspüler sind nicht nur eine bloße Information, sondern haben auch konkrete Auswirkungen auf den Verkauf. Denn ein 60-cm-Geschirrspüler, der lediglich die Energieeffizienzklasse (EEK) „A“ oder schlechter erreicht, darf innerhalb der EU gar nicht mehr verkauft werden.

Für kleinere Geräte oder Mini-Spülmaschinen ist „A“ gerade noch erlaubt, aber EEK „B“ oder mehr darf es nicht mehr im Handel geben. Auch diese kompakteren Geräte müssen bald jedoch „A+“ erfüllen.

Genaue Anforderungen an die Energieeffizienzklasse:

„A+“ EEK

  • ist aktueller Mindeststandard für alle Modelle, die entweder Platz für 11 Maßgedecke und mehr bieten oder Platz für 10 Maßgedecke haben und gleichzeitig über 45 cm breit sind.
  • ist kommender Mindeststandard ab 1.12.2016 auch für alle anderen Spülautomaten.

„A“ EEK

  • ist aktuell erforderlich für alle Spülmaschinen im Handel, die bis zu 10 Maßgedecke gemäß DIN EN 50242 aufnehmen können. Ab Dezember 2016 gelten auch die strengeren Anforderungen der größeren Maschinen.

Wie aussagekräftig ist die Energieeffizienz?

Die Energieeffizienz zeigt – einfach gesagt – an, wie viel ein Gerät pro eingesetzter Menge an Energie leistet.
Angenommen Gerät 1 benötigt pro Spülgang 1 kWh, und kann damit 1 Maßgedeck spülen, während Gerät 2 pro Spülgang 2 kWh verbraucht, aber damit 8 Maßgedecke reinigen kann.

Dann verbraucht Gerät 2 zwar absolut gesehen mehr Strom, erreicht damit aber auch viel mehr – es setzt die Energie effizienter ein.
Grundsätzlich ist also Gerät 2 besser, was seinen Energieeinsatz bei Ausnutzung der Beladung angeht. Aber es ist nicht unbedingt für jeden das richtige. Denn oft rechnen sich die absoluten Verbrauchszahlen eben auch nur dann, wenn man tatsächlich die maximal mögliche Menge an Geschirr damit spült.

Effizienter heißt nicht automatisch günstiger spülen

Angenommen, jemand hat nur 1 Maßgedeck zu spülen – dann ist für ihn der absolute Stromverbrauch des o.g. Geschirrspülers (1 kWh für 1 Maßgedeck) besser als der Spülautomat 2 (2 kWh für 8 Gedecke). Denn diejenige Person hätte ja nichts davon, dass sie mit dem höheren Energieeinsatz von Gerät 2 gleich noch 7 weitere Gedecke hätte spülen können.

Gerade bei Spülmaschinen, die einen sehr großen Innenraum für z.B. 15 Maßgedecke bieten, sollte man deshalb darüber nachdenken, ob man diese Menge an Geschirr auch tatsächlich regelmäßig auf einmal säubern will. Denn die Energieeffizienz bezieht sich eben auf voll beladene Spülgänge.

Wird die eingesetzte Energiemenge auf die vielen gespülten Geschirrstücke aufgeteilt, ist jedes einzelne dann tatsächlich sehr günstig sauber geworden. Aber was nutzt das, wenn man viel weniger Besteck und Geschirr einlegt, und sich der gleiche Stromverbrauch auf eine deutlich kleinere Anzahl an Spülstücken verteilt? Dann kann man mit einem kleineren Gerät, das insgesamt weniger verbraucht, günstiger fahren.

Wie wird der Verbrauch einer Spülmaschine ermittelt?

Dazu verwendet man das sogenannte „Eco“ Spülprogramm, das auch aus diesem Grund auf jeder Spülmaschine angegeben sein muss. In diesem Programm wird dann eine festgelegte Menge an Durchläufen abgespult – 280 Stück. Diese Anzahl ist festgelegt worden als typische jährliche Verwendungshäufigkeit.